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Morning News

Auch am zweiten Tag der neuen Handelswoche ging es für den DAX bergauf. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo durchwachsene japanische Konjunkturdaten, enttäuschende chinesische Handelszahlen und ein festerer Yen belasteten, während die zum Handelsschluss in die Gewinnzone drehenden chinesischen Börsen im Gegenzug für positive Impulse sorgten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten unerwartet starke Zahlen aus der heimischen Handelsbilanz für zusätzliche Impulse gesorgt, wobei sowohl die Import- als auch die Exportzahlen für Juli die Erwartungen deutlich übertrafen und auf bereinigter Basis neue Rekordwerte erreichten. Für die erfreulichen Zahlen zeichnen sich sowohl der schwache Euro sowie die konjunkturelle Erholung in Europa als auch das weiterhin starke heimische Konsumklima verantwortlich. Indes signalisierten das sich ausweitende französische Handelsbilanzdefizit bei zugleich sinkenden Export- und Importzahlen, dass die Erholung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone weiterhin auf wackeligen Füßen steht. Der übergeordnete Aufwärtstrend im gemeinsamen Währungsraum bleibt dennoch intakt, wie auch aktualisierte und nach oben korrigierte Wachstumszahlen für das abgelaufene Quartal untermauerten. 

Doch mit dem stabilen Wachstum ist die Eurozone im globalen Vergleich nunmehr der Alleinunterhalter im Konzert der großen Volkswirtschaften. Wie der OECD-Frühindikator signalisierte, ist u.a. in den USA, China, Großbritannien, Brasilien, Canada und Russland mit einer weiteren Abschwächung der Wachstumsdynamik zu rechnen. Der Sammelindex für den OECD-Raum fiel im Juli weiter zurück und verharrt nun unmittelbar auf der Wachstumsschwelle. Allerdings verdeutlichten abermals erfreuliche US-Zahlen zur robusten Kreditnachfrage und Vergabe im Land, dass die gute Beschäftigungslage und das starke Konsumklima bis auf Weiteres feste Säulen für den Wachstumspfad der größten Volkswirtschaft der Erde bleiben dürften. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit deutlichen Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, während stabilisierte chinesische Börsen, die Hoffnung auf weitere Konjunkturstimuli der chinesischen Regierung sowie robuste Absatzzahlen vom chinesischen Automarkt zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es angesichts der angedeutet festen Eröffnung zunächst, sich oberhalb von 10.400 Punkten zu etablieren. Die nächsten Zwischenziele warten im Anschluss bei 10.460 und 10.530 Punkten. Übergeordnet rücken zudem die Etappenziele bei 10.600 bzw. 10.650 Punkten in den Fokus. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die 10.400 zu verteidigen, drohen Rückläufe bis auf 10.250 bzw. 10.200 Punkte.

Devisen

Nachdem in den vergangenen Handelsstunden mehrere Ausbruchsversuche über die Marke von 1,12 US-Dollar abgewehrt wurden, könnte eine neue Angriffswelle initiiert werden, falls sich der Euro oberhalb der Wochentiefs bei 1,1130 US-Dollar behaupten kann. Gelingt dies nicht, droht ein Bärenangriff auf die Marke von 1,11 US-Dollar. Im Anschluss könnten schnelle Tiefs bis auf 1,1060 US-Dollar folgen.

Rohstoffmarkt

Stabilisierte chinesische Börsen und eine breit angelegte Erholung der Aktienmärkte sorgen auch für anziehende Ölpreise. Sollte sich Brent oberhalb der Unterstützungszone bei 50 US-Dollar behaupten können, wartet das nächste Etappenziel bei 52 US-Dollar. Holen die Bären allerdings zum Gegenschlag aus, drohen unterhalb von 50 US-Dollar schnelle Anschlusstiefs bis in den Bereich zwischen 47 und 48 US-Dollar.

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