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Morning News

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag mit Verlusten. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben belasteten, während sowohl die Hoffnung auf weitere Konjunkturspritzen der chinesischen Regierung als auch ein schwächerer Yen im Gegenzug stützen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel.

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag mit Verlusten. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben belasteten, während sowohl die Hoffnung auf weitere Konjunkturspritzen der chinesischen Regierung als auch ein schwächerer Yen im Gegenzug stützen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel. Noch vor der Eröffnung hatten zudem schwache Orderzahlen für die heimische Industrie enttäuscht. Das unerwartete Minus im Februar war der zweite Rückschlag in Folge und der dritte in den vergangenen vier Monaten. Das gesunkene Defizit in der französischen Handelsbilanz, das ebenfalls noch vor dem Handelsstart gemeldet wurde, konnte die Sorgenfalten kaum glätten, zumal auch die Einzelhändler des Euroraums im Anschluss rückläufige Umsatzzahlen für den Februar meldeten. Das Minus war etwas größer ausgefallen als befürchtet. Darüber hinaus wurden auch die Umsatzzahlen für den Vormonat nach unten revidiert. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute aus der Eurozone geben sich indes weiterhin zuversichtlich. Laut einer gemeinsamen Studie erwarten Ifo-Institut, Insee aus Frankreich und Istat aus Italien, dass sich das Wachstum im gemeinsamen Währungsraum im Vergleich zum Vorquartal in Q1 2015 leicht beschleunigt habe. Auch perspektivisch würden die niedrigen Energiepreise, die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sowie der schwächere Euro weiter positive Effekte für die Konjunktur im Euroraum zeitigen. 

Die Nachrichten aus den USA fielen anschließend ebenfalls uneinheitlich aus. Das Notenbankprotokoll zum jüngsten Zinsentscheid der Fed offenbarte ein gespaltenes Meinungsbild der Notenbanker zu einem möglichen Zinsschritt im Juni. Während einige Notenbanker weiterhin für eine Anhebung der Zinsen im Juni votieren, sprachen sich andere mit dem Verweis auf den starken US-Dollar, niedrige Energiepreise und die dadurch anhaltend flachen Inflationsdaten für einen späteren Zinsschritt aus. Weitgehend einig sind sich die Ökonomen dagegen darüber, dass die zuletzt eher durchwachsenen Konjunkturdaten mit Verweis auf Verzerrungseffekte durch den straffen Winter nicht überbewertet werden sollten. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag im Plus. Der Auftakt in die US-Berichtsaison fiel mit den Zahlen von Alcoa, die nachbörslich veröffentlicht wurden, ebenfalls durchwachsen aus. Während das Unternehmen die Marktprognosen beim Gewinn übertreffen konnte, wurden die Markterwartungen beim Umsatz verfehlt. Die Aktien fielen anschließend deutlich zurück.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte uneinheitlich, ein schwächerer Yen kann jedoch stützen. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst weiterhin, die Hürde bei 12.100 Punkten nachhaltig zu überwinden. Auf der Unterseite haben die Bären weiter die Marken von 12.000 bzw. 11.800 Punkten im Visier. 

EUR/USD

In den vergangenen Tagen verlor der Euro merklich an Boden. Nachdem der schwache US-Arbeitsmarktbericht für März zunächst noch die Hoffnung schürte, dass die US-Notenbank den ersten Zinsschritt weiter hinauszögern würde, machten diverse Äußerungen mehrerer Notenbanker diese Hoffnungen wieder zunichte, da sie die Daten als lediglich witterungsbedingt verzehrt bewerten. In der Folge fiel der Euro unter die Marke von 1,08 US-Dollar zurück. Sollte es den Bullen nicht gelingen, diese Marke zurückzuerobern, drohen schnelle Ziele bis in den Bereich zwischen 1,0680 und 1,07 US-Dollar.

Gold

Ein ähnliches Muster wie beim Euro ist auch beim Goldpreis zu beobachten. Nachdem die Goldbullen zuletzt zwischenzeitlich sogar kurz den Widerstandsbereich bei 1.220 US-Dollar überwinden konnten, fiel das Edelmetall mit dem stärker werdenden US-Dollar wieder unter die Marke von 1.200 US-Dollar zurück. Sollte das Momentum der Bären anhalten, drohen weitere Tiefs bis in den Bereich zwischen 1.175 und 1.180 US-Dollar. Auf der Oberseite müssen die Bullen im Gegenzug versuchen, sich oberhalb von 1.200 US-Dollar zu etablieren.

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