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Morning News

Der DAX eröffnete die neue Handelswoche mit Zugewinnen. Trotz roter Vorzeichen aus Asien, wo eine negative Gemengelage aus schwachen Vorgaben vom Wochenschluss, einem festeren Yen, durchwachsenen Signalen der japanischen Frühindikatoren und schwachen chinesischen Festlandsbörsen belastete, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

 Robuste Signale der heimischen Industrie, welche mit Blick auf den Zuwachs der Gesamtproduktion im Juli das stärkste Plus seit Dezember meldete, hatten zu Handelsbeginn stützen können. Der Zuwachs war zwar dennoch leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, allerdings wurde das Minus für den Vormonat darüber hinaus noch deutlich nach unten korrigiert. An einem insgesamt eintönigen Handelstag, an dem feiertagsbedingt zudem auch die Impulse aus den USA fehlten, spiegelte sich die Nachrichtenarmut auch im Chartbild wider. Bei dünnen Umsätzen betrug die Handelsspanne im zweiten Teil der Handelssitzung kaum mehr als 40 Punkte. 

Die Zurückhaltung der Anleger könnte neben fehlenden Impulsen indes auch anderen Gründen geschuldet sein. Die jüngste Sentix-Erhebung signalisierte jedenfalls, dass die Investoren angesichts der jüngsten Schwächesignale aus China mittlerweile weitaus weniger optimistisch sind, was die Konjunkturerwartungen anbelangt. Das entsprechende Sentimentbarometer fiel auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014 zurück. Bundesfinanzminister Schäuble und Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank, äußerten sich nach Beratungen mit Kollegen aus dem Kreis der G20 mit Blick auf die anhaltenden Konjunktursorgen allerdings zuversichtlich. Der Abschwung in China sei beherrschbar, die Abschwächung der Weltwirtschaft sei kein Grund zu großer Nervosität. Dies gelte auch für die weiterhin robuste heimische Wirtschaft.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Märkte von abermals schwachen Zahlen der chinesischen Handelsbilanz, einem sich fortsetzenden Ausverkauf an den chinesischen Festlandsbörsen sowie einem festeren Yen belastet. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite weiterhin bei 10.200 und 10.250 Punkten. Übergeordnetes Ziel ist der Widerstandsbereich bei 10.400 Punkten. Auf der Unterseite finden sich die ersten Unterstützungen bei 10.050 und 10.000 Punkten. Werden die Verteidigungslinien durchbrochen, drohen ein Test der Unterstützungszone bei 9.870 bzw. 9.880 Punkten sowie ein Angriff auf die Unterstützung bei 9.800 Punkten.

Devisen

Mangels Impulsen trieb das Währungspaar zum Wochenstart zunächst in ruhigen Gewässern. Im frühen Dienstagshandel überwand der Euro mit einem starken Schub dann allerdings den Widerstandsbereich bei 1,12 US-Dollar. Die Ursache hierfür waren abermals schwache chinesische Konjunkturdaten, die erneut die Sorgen vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft und somit zugleich die Zweifel an einem baldigen Zinsschritt der US-Notenbank nährten. Sollte es den Bullen gelingen, sich oberhalb von 1,12 US-Dollar zu behaupten, wartet das nächste Ziel bei 1,1240 US-Dollar. Kann auch diese Hürde überwunden werden, wartet bei 1,1270 US-Dollar die 200-Tage-Linie. Gelingt den Bären der Gegenschlag, findet sich das erste Ziel unterhalb von 1,12 US-Dollar bei 1,1170 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die weiterhin starke Angebotsseite und nicht zuletzt die neuerlichen Schwächesignale aus China sind es, die den Druck auf die Ölpreise aufrecht erhalten. Gelingt es den Bullen nicht, die 50-Dollarmarke zurückzuerobern, drohen im Falle von Brent ein Test der 48-Dollarmarke sowie schnelle Anschlusstiefs bis an den Unterstützungsbereich bei 47 US-Dollar.

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