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Morning News

Mit einem erneuten Plus war es dem DAX am Donnerstag gelungen, den Erholungsversuch aus der Wochenmitte fortzusetzen. Mit negativen Vorgaben aus Asien, wo abermals rote Vorzeichen der Wall Street auf den Notierungen lasteten und zu weiteren Gewinnmitnahmen führten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten zudem hinter den Erwartungen zurückgebliebene Orderzahlen für die heimische Industrie belastet. Zwar zogen die Bestellungen im März wieder etwas an, jedoch deutlich schwächer als prognostiziert. Im Vorjahresvergleich steht für das erste Quartal damit unter dem Strich ein Minus zu Buche. Zudem enttäuschten Industriedaten aus Frankreich, wo die Produktion im März wider Erwarten zurückgefallen war. Auch der gefühlte Stillstand in den Verhandlungen mit Griechenland lastet weiterhin auf den Kursen. EU-Kommissionschef Juncker jedenfalls bezeichnete die Fortschritte als bislang bescheiden. Ein fester Euro hatte die negative Gemengelage zu diesem Zeitpunkt noch verstärkt und die Notierungen weiter ins Minus gedrückt.

Am Nachmittag sorgten stark ausgefallene Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, die vor dem mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht am Freitag einen anhaltend robusten Aufwärtstrend signalisierten, allerdings für die nötige Entlastung. Auch die Dollar-Bullen schöpften neuen Mut. Der schwächere Euro entlastete den DAX, für den es anschließend zurück in die Gewinnzone ging, noch zusätzlich. Positive Signale aus der größten Volkswirtschaft der Erde sollte es später dann auch noch von starken Kreditdaten geben, welche andeuteten, dass die US-Verbraucher weiterhin zuversichtlich in die Zukunft blicken und die Konsumlust hoch halten werden. Zudem wurde der Aktienmarkt von einigen Schnäppchenjägern gestützt. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Börsen neben starken US-Vorgaben von einem schwächeren Yen sowie neuerlichen Hoffnungen auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli gestützt, nachdem zuvor die Zahlen aus der chinesischen Handelsbilanz enttäuschten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Marken von 11.400 bzw. 11.440 Punkten zurückzuerobern. Gelingt der Sprung darüber, wartet das nächste Etappenziel bei 11.600 Punkten. Gelingt es nicht, finden sich die nächsten Ziele auf der Unterseite bei 11.250, 11.200 und 11.170 Punkten. 

Devisen

Die wöchentlichen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt signalisierten am Vortag, dass der Trend für die US-Konjunktur trotz vereinzelter Schwächesignale wohl weiter aufwärts gerichtet ist. Die Dollar-Bullen konnten in der Folge einen Angriff des Euro auf die 1,14 US-Dollar erfolgreich abwehren, die europäische Gemeinschaftswährung fiel bis auf 1,12 US-Dollar zurück. Der heutige US-Arbeitsmarktbericht dürfte am Nachmittag die Richtung weisen. Sollte er enttäuschen, könnte der Euro schnell wieder über die 1,13 US-Dollar steigen. Sollte er überzeugen, könnte es für den Euro bis auf 1,10 US-Dollar nach unten gehen.

Rohstoffmarkt

Seitdem ein Test der 70-Dollarmarke scheiterte, halten die Bären wieder das Zepter in der Hand. Am Donnerstag gelang es schließlich, die Unterstützung bei 67 US-Dollar zu durchbrechen. Nächstes Zwischenziel ist nun die Marke von 65 US-Dollar. Rückenwind für das Bärenlager kommt von Seiten der US-Produzenten, die nach dem jüngsten Preisanstieg eine Steigerung der Produktion andeuteten. Sollten die Bullen den Angriff auf die 65 US-Dollar abwehren können, wartet das nächste Zwischenziel bei 67 US-Dollar. 

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