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Morning News

Zum Auftakt der verkürzten Handelswoche verbuchte der DAX ein sattes Plus. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo neben starken US-Vorgaben auch die Spekulationen auf weitere Konjunkturspritzen der chinesischen Regierung sowie ein schwächerer Yen für steigende Kurse sorgten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Zum Auftakt der verkürzten Handelswoche verbuchte der DAX ein sattes Plus. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo neben starken US-Vorgaben auch die Spekulationen auf weitere Konjunkturspritzen der chinesischen Regierung sowie ein schwächerer Yen für steigende Kurse sorgten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Im frühen Handel war der Fokus zunächst auf den europäischen Dienstleistungssektor gerichtet, der ermutigende Signale sendete: Die Unternehmen hatten ihre Aktivitäten im März weiter ausgebaut. Zwar hatten einige Sentimentbarometer die Marktprognosen leicht verfehlt, allerdings kletterte der Sammelindex für die Eurozone unter dem Strich dennoch auf den höchsten Stand seit 11 Monaten. Indes bleibt sich Frankreich seiner Rolle als Sorgenkind weiter treu. Während die Konjunkturbarometer für Deutschland, Italien und Spanien jeweils überzeugen konnten, meldeten die französischen Dienstleister im Vergleich zum Februar überraschend schwache Zahlen. Laut der jüngsten Sentix-Erhebung blicken die Investoren jedoch weiterhin zuversichtlich auf die konjunkturelle Entwicklung des Euroraums.

Dies dürfte auch für die Investoren in Großbritannien gelten, bei denen das jüngste Sentimentbarometer für den hiesigen Dienstleistungssektor auf Gegenliebe gestoßen sein dürfte. Die britischen Dienstleister präsentierten sich im März in guter Form - das entsprechende Konjunkturbarometer kletterte auf ein Siebenmonatshoch. Trotz des jüngsten Formtiefs des US-Arbeitsmarktes sehen namhafte US-Notenbanker indes keinen Grund, am anhaltenden Aufschwung der US-Konjunktur zu zweifeln. Die Präsidenten der regionalen Vertretungen für die Regionen New York und Atlanta, Dudley und Lockhart, sehen jedenfalls keine Argumente für eine grundsätzliche Änderung des geldpolitischen Kurses der Federal Reserve. Wie schon im Vorjahr sei die Schwächephase vielmehr witterungsbedingten Einflüssen geschuldet. Als wichtige Stütze des Aufschwungs fungieren weiterhin die US-Verbraucher, deren Konsumlust mit Blick auf die jüngsten Kreditdaten auch im Februar anzuhalten schien. Dass die US-Indizes den Tag dennoch im Minus beschlossen, war der Zurückhaltung vor der heute beginnenden US-Berichtsaison geschuldet. Neben dem straffen Winter ist es insbesondere der starke US-Dollar, der den Unternehmen die Quartalszahlen verhagelt haben könnte.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die durchwachsenen US-Vorgaben auf, während ein schwacher Yen und die anhaltenden Spekulationen auf zusätzliche Konjunkturstimuli aus China stützen können. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst leichter erwartet. 

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus auf der Oberseite zunächst weiterhin auf die Marke von 12.100 Punkten gerichtet, unter die der DAX im nachbörslichen Dienstagshandel wieder zurückgefallen war. Die Bären haben dagegen die Marken von 12.000 bzw. 11.800 Punkten im Visier.

EUR/USD

Nach den Aussagen führender US-Notenbanker, die den jüngsten Arbeitsmarktbericht nur als Ausdruck einer temporären Konjunkturdelle betrachten und damit keinen Anlass für eine Änderung des geldpolitischen Kurses sehen, fiel die europäische Gemeinschaftswährung am Dienstag wieder deutlich zurück. Auf der Unterseite hielt schließlich die Unterstützung bei 1,08 US-Dollar. Gelingt es, diese Unterstützung vor weiteren Angriffen zu verteidigen, könnte ein erneuter Test der Widerstandszone bei 1,09 US-Dollar folgen.

Brent

Nach den starken Vortagesgewinnen können die Bären zur Wochenmitte etwas an verlorenem Boden zurückerobern. Nachdem ein Ausbruchsversuch über die Marke von 60 US-Dollar vorerst scheiterte, ist es eine Prognose der US-Energiebehörde EIA, die im Bärenlager für Rückenwind sorgt. Die EIA sieht durch den Atomdeal mit dem Iran die Chance, dass auf den Markt strömendes, iranisches Öl die Ölpreise im kommenden Jahr um bis zu 15 US-Dollar je Barrel drücken könnte. Für die Bullen gilt es nun, die Unterstützungszone im Bereich um 56 bzw. 57 US-Dollar zu verteidigen. Auf der Oberseite wartet das nächste Zwischenziel bei 62 US-Dollar.

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