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erstellt von flatex Team

Morning News

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag mit leichten Zugewinnen. Trotz roter Vorzeichen aus Asien, wo die Märkte schwache Vorgaben der Wall Street aufgriffen und ermutigende Signale vom chinesischen Dienstleistungssektor nur vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im frühen Handel waren es erfreuliche Signale seitens der Dienstleister aus der Eurozone, die positive Akzente setzen konnten. Die aktualisierten Sentimentbarometer zeigten teilweise deutliche Verbesserungen gegenüber den ersten Prognosen, womit sich die Stimmung unter den Unternehmen im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant gehalten hatte. Insbesondere die starken Zahlen aus Italien und Spanien wussten zu gefallen. In den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone ging es im Vergleich zum Vormonat allerdings leicht bergab. Ins insgesamt positive Bild passte eine Ifo-Studie, die das Wirtschaftsklima im Euroraum auf einem Siebenjahreshoch sieht. Stärker als erwartet gesunkene Umsatzzahlen der Einzelhändler im Euroraum brachten einen Wermutstropfen mit sich, der allerdings von nach oben korrigierten Umsatzzahlen für den Vormonat verdünnt werden konnte.

Auch außerhalb der Euro-Grenzen bleiben die Dienstleister in Europa zuversichtlich. In Großbritannien hellte sich das entsprechende Sentimentbarometer für den Sektor deutlich stärker auf als erwartet, was zugleich ein Achtmonatshoch bedeutete. Das überraschende Kontrastprogramm zur positiven Nachrichtenlage kam anschließend aus den USA. Dort wurden laut der vielbeachteten ADP-Prognose im April deutlich weniger Stellen in der Privatwirtschaft geschaffen als erwartet. Außerdem wurden die Zahlen für den Vormonat noch nach unten korrigiert. Darüber hinaus hatte die Produktivität der US-Unternehmen im ersten Quartal bei steigenden Lohnkosten spürbar nachgelassen. Die negative Gemengelage wurde durch beunruhigende Aussagen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen, die Vermögenswerte momentan als hoch bewertet bezeichnete, noch verdichtet. Die Konjunktursorgen drückten die US-Börsen abermals ins Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die schwachen US-Vorgaben auf, die Gewinnmitnahmen setzen sich fort. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es zunächst weiterhin, einen Rückfall unterhalb von 11.330 bzw. 11.300 Punkten zu vermeiden. Gelingt dies nicht, finden sich die nächsten Ziele bei 11.250 sowie zwischen 11.220 und 11.200 Punkten. Auf der Oberseite haben die Bullen erste Ziele bei 11.400 und 11.440 Punkten im Visier.

Devisen 

Die zunehmenden Sorgen um die US-Konjunktur sorgen im Lager der Euro-Bullen weiter für Rückenwind. Nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten gelang der europäischen Gemeinschaftswährung am Vortag der Sprung über die Marke von 1,13 US-Dollar. Sollte die Hürde von 1,1360 US-Dollar überwunden werden, dürfte ein Angriff auf die 1,14 US-Dollar nur eine Frage der Zeit bleiben. Darüber wäre zunächst Raum bis in den Bereich zwischen 1,1470 und 1,1480 US-Dollar. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen die 1,13 US-Dollar im Visier.

Rohstoffmarkt

Auch am Vortag ging es für die Ölpreise weiter nach oben. Rückenwind kam von einem schwächeren US-Dollar sowie gesunkenen US-Lagerbeständen. Ein erster Test der Marke von 70 US-Dollar scheiterte jedoch. Sollte der Sprung über die Hürde gelingen, könnten schnelle Hochs bis auf 72,50 US-Dollar folgen. Erstes Ziel auf der Unterseite bleibt die Marke von 67 US-Dollar. 

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