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erstellt von flatex Team

Morning News

Am Dienstag konnte der DAX seine laufende Gewinnserie um den dritten Handelstag erweitern, obschon sich das Plus praktisch nur mit der Lupe feststellen ließ. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street überwiegend aufgegriffen hatten, aber feiertagsbedingt zugleich wichtige Impulse aus Japan fehlten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Trotz der positiven Vorgaben hatte der DAX über weite Strecken des Handelstages zu kämpfen, da insbesondere die Sorge vor einer möglichen Ausweitung des VW-Abgasskandals belastete, was u.a. dazu führte, dass die VW-Vorzüge zwischenzeitlich mehr als vier Prozent verloren und auch BMW und Daimler erneut in Mitleidenschaft gezogen wurden. An einem unter dem Strich nachrichtenarmen Handelstag standen im frühen Handel zudem nur spanische Arbeitsmarktdaten auf dem Programm, die insgesamt durchwachsen ausgefallen waren und keine Akzente setzen konnten. So blieb es zunächst der schwächeren europäischen Gemeinschaftswährung vorbehalten, für positive Impulse zu sorgen, nachdem der Euro schließlich doch deutlicher unter die Marke von 1,10 US-Dollar rutschte. 

Auch in den USA blieb die Nachrichtenlage überschaubar. Die im September erwartungsgemäß abermals zurückgefallenen Orderzahlen für die US-Industrie konnten das anhaltend positive Sentiment allerdings kaum belasten, da im Gegenzug zunächst starke Signale seitens der US-Verbraucher stützten. Diese hatten auch im Oktober wieder fleißig Autos gekauft, was auf annualisierter Basis das höchste Niveau seit dem Jahr 2005 bedeutete. Darüber hinaus hatte auch ein fester Rohstoffsektor, der von deutlich anziehenden Ölpreisen profitierte, für positive Impulse gesorgt. Am Dienstagabend untermauerte EZB-Präsident Draghi erneut die Handlungsbereitschaft der Europäischen Währungshüter, obgleich in der Sache angesichts der gewohnten Floskeln von der Überprüfung der geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen bis hin zur Bereitschaft der Nutzung aller zur Verfügung stehenden Instrumente nichts Neues verkündet wurde. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während der zuletzt schwächer tendierende Yen, ein starkes Börsendebut der japanischen Post sowie ermutigende Signale vom chinesischen Dienstleistungssektor zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus auf der Oberseite zunächst auf die Marke von 11.000 Punkten gerichtet. Knapp darüber wartet bei 11.060 Punkten zudem die wichtige 200-Tage-Linie. Die nächsten Zwischenziele auf der Unterseite warten dagegen bei 10.886 sowie bei 10.800 Punkten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Am Dienstag war es den Bären gelungen, die Marke von 1,10 US-Dollar zu durchbrechen. Damit setzt sich der kurzfristige Abwärtstrend des Euro, welcher in der Ankündigung einer möglichen weiteren geldpolitischen Lockerungsrunde der EZB im Dezember seinen Ausgangspunkt hatte, weiter fort. Das nächste Etappenziel der Bären wartet nun im Bereich der Bewegungstiefs um 1,09 US-Dollar. Ein Test dieser Marke wird wahrscheinlicher, wenn die Bullen an der Rückeroberung der 1,10 US-Dollar sowie übergeordnet an der Überwindung der 200-Tage-Linie, die aktuell knapp oberhalb von 1,11 US-Dollar verläuft, scheitern sollten.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Für den Goldpreis ging es am Dienstag weiter bergab. Neben der Aussicht auf einen nahenden US-Zinsschritt und einem festeren US-Dollar belastet nun auch eine schwächere Nachfrage aus der Schmuckindustrie. Sollte die Unterstützung bei 1.120 US-Dollar nicht verteidigt werden können, dürfte sich der Fokus schnell wieder auf die Marke von 1.100 US-Dollar richten. Auf der Oberseite müsste es den Bullen dagegen gelingen, die wichtige Widerstandszone bei 1.140 US-Dollar zu überwinden, um für Entlastung zu sorgen.

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