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Morning News

Die Gewinnserie des DAX hielt auch zum Wochenstart, als das fünfte Plus in Serie verbucht werden konnte. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo bedenkliche Signale aus der chinesischen Industrie sowie schwache US-Vorgaben vom Wochenschluss belasteten, während robuste japanische Konjunkturdaten im Gegenzug kaum zu stützen vermochten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Im frühen Handel war der Fokus zunächst auf den europäischen Industriesektor gerichtet, wo die großen Volkswirtschaften mit Ausnahme von Frankreich weiter überzeugen können. Sowohl in Spanien, wo das Sentimentbarometer für das verarbeitende Gewerbe leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, als auch in Italien und Deutschland stehen die Zeichen ebenso weiterhin auf Wachstum wie im gesamten Währungsblock, auch wenn sich die Stimmung im Juli im Vergleich zum Vormonat insgesamt marginal eingetrübt hatte. Auch in Großbritannien zog die Aktivität im Juli nach schwächeren Vormonaten wieder deutlich an.

Im Gegensatz zu den positiven Nachrichten aus Europa brachten die US-Daten vom Nachmittag im Anschluss Licht und Schatten mit sich. Denn während frische Konsumdaten etwa untermauerten, dass sich die US-Bürger weiterhin kauffreudig zeigen, obschon die Ausgaben im Juni im Vergleich zum Vormonat etwas heruntergefahren wurden, bleiben die erfreulichen Zuwächse bei den Reallöhnen bislang wohl weiterhin zu verhalten, um stärkere Effekte für den Konsum nach sich ziehen zu können. Gemischte Signale kamen auch vom US-Industriesektor, wo zwei Sentimentbarometer unter dem Strich allerdings weiterhin solides Wachstum andeuteten. Darüber hinaus blieben frische Zahlen zu den Bauausgaben für den US-Immobilienmarkt im Juni zwar hinter den Erwartungen zurück, allerdings wurden die Zahlen für den Vormonat zugleich auch deutlich nach oben korrigiert. Die neuerlichen Schwächesignale aus China und der in der Folge schwache Rohstoffsektor drückten die US-Indizes jedoch schlussendlich ins Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten die negativen Vorgaben der Wall Street sowie ein schwacher Rohstoffsektor, während die Behörden in China abermals intervenieren, um den chinesischen Aktienmarkt zu stabilisieren. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite im Bereich des jüngsten Bewegungshochs bei 11.460 Punkten sowie in der Folge bei 11.500 und 11.530 Punkten. Übergeordnet haben die Bullen weitere Ziele bis auf 11.600 bzw. 11.620 Punkte im Visier. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Marke von 11.400 Punkten zu verteidigen, da sonst schnelle Anschlusstiefs bis in den Bereich um 11.330 bzw. 11.340 Punkte drohen.

Devisen

Die Handelsspanne beim Währungspaar bleibt überschaubar. Wichtige US-Konjunkturdaten könnten sowohl am Mittwoch als auch zum Wochenschluss dann allerdings starke Impulse mit sich bringen. Auf der Oberseite haben die Bullen bis auf Weiteres die Widerstände bei 1,10 und bei 1,1040 bzw. 1,1050 US-Dollar im Visier. Die nächsten Etappenziele auf der Unterseite warten dagegen bei 1,09 und 1,0830 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Schwache Konjunkturdaten aus China und der in der Folge schwächere Rohstoffsektor brachten zum Wochenstart die jüngsten Nackenschläge für das Edelmetall. Erstes Ziel auf der Unterseite bleibt das Zwischentief bei 1.073 US-Dollar. Übergeordnete Ziele finden sich dagegen zunächst bis in den Bereich um 1.050 US-Dollar. Auf der Oberseite muss es den Bullen gelingen, die Marke von 1.100 US-Dollar zurückzuerobern.

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