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Morning News

Mit einem freundlichen Wochenauftakt war es dem DAX gelungen, an die Zugewinne vom Wochenschluss anzuknüpfen. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben aus der Vorwoche belasteten und neuerliche Schwächesignale der chinesischen Wirtschaft abermals Konjunktursorgen schürten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Im frühen Handel war es ermutigenden Konjunkturbarometern aus der Eurozone dann allerdings recht zügig gelungen, an den Optimismus unter den Investoren zu appellieren. Die nationalen Sentimentbarometer für den Industriesektor der Eurozone hatten mehrheitlich positiv überraschen können und damit die Zuversicht geschürt, dass der Wirtschaftsblock den aktuellen konjunkturellen Widrigkeiten trotzen kann. Zu gefallen wusste dabei insbesondere die unerwartet starke Stimmungsaufhellung in der deutschen Industrie, die zugleich trübe Zahlen aus dem heimischen Maschinenbau überlagerte. Dieser hatte zu Wochenbeginn frische Orderzahlen für September gemeldet und angesichts des deutlichen Minus von 18 Prozent bei den Bestellungen aus dem Ausland zugleich die Erwartungen für das kommende Jahr gesenkt. Im Jahr 2016 rechnet der Verband wie schon in diesem Jahr nur mehr mit einer Stagnation der Produktion.

Für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien hat sich das zuletzt ebenfalls trübe Bild ebenso aufgehellt: Im Oktober sprang ein Sentimentbarometer für den Industriesektor auf ein Sechzehnmonatshoch. In den USA hingegen sendeten zwei Sentimentbarometer für die Industrie indes widersprüchliche Signale. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die übergeordneten Trends trotz des Gegenwindes durch die globale Nachfrageschwäche und den festen US-Dollar jeweils weiterhin Wachstum signalisieren. Weitaus erfreulicher fielen indes die jüngsten Zahlen vom US-Immobilienmarkt aus, wo die Bauausgaben im September auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2008 geklettert waren. Die robusten Konjunkturdaten und frische Übernahmeaktivitäten schoben die US-Indizes bis zum Handelsschluss ebenfalls deutlich ins Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. Die positiven Vorgaben vom Wochenstart münden auch in Asien auf breiter Front in Zugewinne. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive steht der DAX vor massiven Hürden, denn knapp oberhalb des horizontalen Widerstandes bei 11.000 Punkten wartet bereits die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 11.060 Punkten verläuft. Übergeordnetes Ziel der Bären auf der Unterseite bleibt vorerst die Marke von 10.800 Punkten.

Devisen

Das Patt zwischen Bullen und Bären hält zu Wochenbeginn weiter an. Während am Dienstag mit Blick auf den Terminkalender kaum Impulse von der Konjunkturseite zu erwarten sind, könnten seitens der Charttechnik frische Impulse generiert werden, falls es den Bullen gelingt, die 200-Tage-Linie zu überwinden, die aktuell bei 1,1110 US-Dollar verläuft. Die Bären haben übergeordnet bis auf Weiteres die jüngsten Bewegungstiefs bei 1,09 US-Dollar im Visier.

Rohstoffmarkt

Zu Wochenbeginn glückte den Bären ein Angriff auf die Unterstützungszone bei 1.140 US-Dollar. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke zurückzuerobern und damit zugleich auch die 100-Tage-Linie zu überwinden, drohen weitere Tiefs bis auf 1.120 US-Dollar. Übergeordnetes Ziel auf der Oberseite bleibt vorerst die Marke von 1.150 US-Dollar.

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