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Morning News

Nach drei Verlusttagen zeigte sich der DAX mit leichten Zugewinnen zur Wochenmitte stabilisiert. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben und abermals schwache chinesische Börsen belasteten, die sich zum Handelsende allerdings erholen sollten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Nach drei Verlusttagen zeigte sich der DAX mit leichten Zugewinnen zur Wochenmitte stabilisiert. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben und abermals schwache chinesische Börsen belasteten, die sich zum Handelsende allerdings erholen sollten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Zur Eröffnung sollten zunächst u.a. ein schwächerer Euro sowie erfreuliche Konjunkturdaten aus Spanien stützen, wo die Arbeitslosenzahlen im August saisonbereinigt abermals gefallen waren. Auch frische Zahlen der heimischen Maschinenbauer wussten im Anschluss zu gefallen. Der Branchenverband meldete für den Juli deutlich gestiegene Auftragszahlen. Hinter dem im Vorjahresvergleich 18-prozentigen Order-Plus verbargen sich insbesondere zuversichtliche Unternehmen aus Deutschland, deren Bestellvolumen sich um beachtliche 43% erhöhte. Für Bestellungen aus dem Euroraum konnte ein stattliches Plus von 51%, für das weitere Auslandsgeschäft immerhin noch ein Plus von 5% vermeldet werden, wodurch der heimische Maschinenbau einen erfolgreichen Start in das zweite Halbjahr feiern konnte. Für das Ausrufen einer nachhaltigen Trendwende sei es laut des Verbandes allerdings noch zu früh. 

In den USA blieben die Orderzahlen für die Industrie im Monat Juli dagegen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auf den zweiten Blick gaben die Zahlen dennoch Grund zur Zuversicht. Denn zum einen wurden die ohnehin starken Zahlen für den Vormonat weiter nach oben korrigiert, zum anderen zogen die Bestellzahlen für Investitionsgüter fernab des volatilen Transportbereichs wie schon im Vormonat weiter deutlich an. Frische Zahlen vom Arbeitsmarkt waren zwar ebenfalls leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, doch auch in diesem Fall untermauerten die Daten den zugrundeliegenden, positiven Aufwärtstrend. Darüber hinaus wurden aktualisierte Zahlen zur Produktivität der US-Unternehmen im abgelaufenen Quartal deutlich nach oben korrigiert. Einziger Wermutstropfen dieser Statistik waren gesunkene Arbeitskosten, die implizieren, dass der Aufwärtstrend bei der Lohnentwicklung in den vergangenen Monaten nicht an Fahrt gewinnen konnte. Der jüngste Konjunkturbericht der US-Notenbank brachte am Abend indes keine Überraschungen mit sich. Die Volkswirtschaft wachse weiter in einem mäßigen bis moderaten Tempo, so die Währungshüter. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit deutlichen Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während ermutigende japanische Konjunkturdaten stützen und sich die Lage durch die feiertagsbedingt geschlossenen chinesischen Börsen zusätzlich entspannt. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Ziele angesichts der angedeutet festen Eröffnung bei 10.200 sowie bei 10.250 Punkten. Auf der Unterseite haben die Bären hingegen erste Ziele bei 10.050 Punkten sowie die 10.000 im Visier. Sollte die Unterstützungszone bei 10.000 Punkten nicht halten, drohen weitere Anschlusstiefs bis auf 9.880 bzw. 9.800 Punkte.

Devisen

Robuste Konjunkturdaten brachten zur Wochenmitte frischen Rückenwind für den US-Dollar. Der Euro fiel in der Folge bis in den Bereich um 1,12 US-Dollar zurück, wo die Abwärtsbewegung zunächst gestoppt werden konnte. In den darauffolgenden Handelsstunden gelang es den Bullen bis dato jedoch nicht, zu einem signifikanten Gegenschlag auszuholen. Damit wird ein Test der 1,12 US-Dollar wahrscheinlicher, welcher im Falle des Erfolges frische Anschlusstiefs bis auf 1,1160 US-Dollar mit sich bringen könnte. Auf der Oberseite gilt es hingegen, die Marke von 1,1320 US-Dollar zu überwinden, um weiteres Aufwärtspotenzial zu erschließen.

Rohstoffmarkt

Die Goldbullen scheiterten vorerst bei dem Versuch, den hartnäckigen Widerstandsbereich bei 1.140 US-Dollar zu überwinden. Gegenwind kommt u.a. von robusten US-Konjunkturdaten sowie dem in der Folge festeren US-Dollar. Auf der Unterseite rückt nun die Unterstützung bei 1.120 US-Dollar in den Fokus. Sollten die Bären hier die Oberhand gewinnen, drohen weitere Rückschläge bis auf 1.100 US-Dollar.

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