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erstellt von flatex Team

Morning News

Nach einer zwischenzeitlichen Erholung beschloss der DAX den Donnerstagshandel erneut mit Verlusten. Mit mehrheitlich grünen Vorzeichen aus Fernost, wo der anhaltende Ausverkauf am chinesischen Aktienmarkt von freundlichen Vorgaben der Wall Street sowie einem leichteren Yen überlagert wurde, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Erfreuliche Daten zur Entwicklung der heimischen Löhne, welche im ersten Quartal spürbar gestiegen waren, konnten zur Eröffnung zusätzlich stützen, zumal die Zahlen signalisierten, dass das starke Konsumklima, das in den vergangenen Monaten bedeutende Impulse für das heimische Wirtschaftswachstum geliefert hatte, damit auch weiterhin befeuert werden dürfte. Des Weiteren gefielen zum Handelsstart frische Daten vom spanischen Arbeitsmarkt, wo die Arbeitslosenzahlen im Juni bereits den fünften Monat in Folge gefallen waren. Trotz der ermutigenden Nachrichten herrschte vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes am Nachmittag sowie dem am Wochenende bevorstehenden Referendum in Griechenland zunächst eher gespannte Zurückhaltung am Markt.

Am frühen Nachmittag zog der hinter den Erwartungen zurückgebliebene US-Arbeitsmarktbericht für Juni die Notierungen anschließend nach unten. Die Daten waren zwar keineswegs enttäuschend, auch wenn die Zahl der geschaffenen Stellen aus den beiden Vormonaten um insgesamt 60.000 Stellen nach unten korrigiert worden war, allerdings signalisierten sie doch, dass der Jobmotor nach wie vor nicht auf höchster Drehzahl läuft. Dies deuteten auch die stagnierenden Stundenlöhne und die gesunkene Erwerbsquote an. Mit Blick auf die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten war der Tenor der gleiche: Die Zahlen waren insgesamt robust, auch wenn sie leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. In der Tat enttäuschend waren dagegen die jüngsten Orderzahlen für die US-Industrie ausgefallen. Das Minus für den Mai war größer als befürchtet und auch die Bestellzahlen für den April mussten deutlich nach unten korrigiert werden. Angesichts des US-Feiertages und des bevorstehenden langen Wochenendes hielten sich die Investoren jedoch zurück, die US-Indizes beschlossen den Handelstag nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte uneinheitlich, einem schwächeren Yen stehen anhaltende Sorgen um den Ausverkauf am chinesischen Aktienmarkt gegenüber. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Ziele auf der Oberseite weiter bei 11.200 sowie bei 11.250 Punkten. Sollten die Bären die Marke von 11.100 Punkten erfolgreich attackieren, droht ein Test der Marke von 11.000 Punkten mit möglichen Anschlusstiefs bis auf 10.880 bzw. 10.800 Punkte. 

Devisen

Angesichts durchwachsener US-Konjunkturdaten war es der europäischen Gemeinschaftswährung gelungen, verlorenen Boden zurückzugewinnen. Aktuell bereiten die Bullen einen Angriff auf die Widerstandszone um 1,11 US-Dollar vor. Sollte der Angriff erfolgreich sein, wartet das nächste Etappenziel bei 1,1140 US-Dollar. Sollten dagegen die 1,1040 US-Dollar auf der Unterseite durchbrochen werden, droht ein schneller Test der 1,10 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Das Edelmetall fiel am Vortag in Erwartung starker US-Daten bis auf die Unterstützungszone bei 1.160 US-Dollar zurück. Doch auch ein lediglich solider US-Arbeitsmarktbericht und enttäuschende US-Orderzahlen konnten den Goldpreis in der Folge kaum stützen. Sollte es nicht gelingen, den Widerstandsbereich um 1.175 bzw. 1.180 US-Dollar zu überwinden, drohen ein neuer Test des Wochentiefs und weitere Rückläufe bis auf 1.140 US-Dollar.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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