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Morning News

Nach dem kurzen Durchschnaufen zu Wochenbeginn ging es für den DAX am Dienstag weiter bergab. Mit negativen Vorzeichen aus Asien, wo Sorgen vor einem baldigen Zinsschritt der US-Notenbank sowie einsetzende Gewinnmitnahmen belasteten, während ein leichterer Yen nur vereinzelt stützen konnte, startete der heimische Leitindex zunächst fester in den Handel.

Ein stärkerer Euro sollte die Notierungen jedoch schon kurze Zeit später ins Minus drücken. Ermutigende Daten vom spanischen Arbeitsmarkt, wo die Arbeitslosenzahlen im Mai den vierten Monat in Serie gefallen waren, wurden dabei ebenso in den Hintergrund gedrängt wie die erneut positiven Zahlen aus Deutschland, wo die Arbeitslosenzahlen im Mai bereits den achten Monat in Serie zurückgegangen waren. Unerwartet positiv ausgefallene Inflationsdaten für den Euroraum beschleunigten die Aufwärtsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung noch zusätzlich, immerhin nährten sie die Befürchtung, dass das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank aufgrund möglicherweise schnell anziehender Inflationsdaten ein vorzeitiges Ende finden könnte. 

Auch die anhaltende Hängepartie um das griechische Schuldenprogramm lastet weiter auf den Notierungen. Nachdem einige Medienberichte zwischenzeitlich erneut die Hoffnung auf eine bevorstehende Lösung entfacht hatten, beendete Eurogruppenchef Dijsselbloem die Spekulationen am frühen Nachmittag mit der Aussage, dass die beteiligten Parteien noch weit entfernt von einer Einigung seien. Auch die Daten aus den USA konnten an einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag keinesfalls Euphorie entfachen. So waren die Orderzahlen für die US-Industrie im April unerwartet stark zurückgefallen. Immerhin konnte eine kleinere Aufwärtsrevision der Zahlen des ohnehin starken Vormonates den negativen Gesamteindruck zumindest etwas relativieren. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag auch wegen der allgemeinen Zurückhaltung vor wichtigen Entscheidungen zu Griechenland sowie vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht im Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die negativen US-Vorgaben auf, während ein festerer Yen zusätzlich belastet und ermutigende Signale vom chinesischen Dienstleistungssektor nur vereinzelt stützen können. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es zunächst, die Marke von 11.300 Punkten zu verteidigen, da sonst Rückläufe bis auf 11.200 Punkte drohen. Auf der Oberseite haben die Bullen dagegen zunächst Hochs bis 11.380 bzw. in der Folge bis auf 11.440 Punkte im Visier.

Devisen

Unerwartet starke Inflationsdaten aus der Eurozone schürten am Dienstag die Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank ihr Anleihekaufprogramm möglicherweise schon vor Frist im Herbst 2016 beenden könnte. In der Folge durchbrach die europäische Gemeinschaftswährung mehrere Widerstände. Die rasante Aufwärtsbewegung endete knapp unterhalb von 1,12 US-Dollar. Hier findet sich auch das nächste Angriffsziel der Bullen. Sollte der Angriff gelingen, finden sich die nächsten Ziele zwischen 1,1260 und 1,1280 US-Dollar. Erste Ziele auf der Unterseite finden sich um 1,1130 bzw. 1,1140 US-Dollar sowie bei 1,11 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Der schwächere US-Dollar brachte den Goldbullen am Dienstag leichten Rückenwind. Dennoch verharrt das Edelmetall weiterhin unterhalb der wichtigen Unterstützung von 1.200 US-Dollar. Sollte der Ausbruch gelingen, wartet das nächste Angriffsziel im Bereich der 200-Tage-Linie bei 1.211 US-Dollar. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen Ziele bei 1.175 bzw. 1.180 US-Dollar im Visier.

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