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Morning News

Vor dem langen Osterwochenende fiel der DAX erneut unter die Marke von 12.000 Punkten zurück. Am Donnerstag, dem letzten Handelstag der vergangenen Woche, herrschte vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht, der für den Freitag auf dem Programm stand, weitestgehend Zurückhaltung auf dem Parkett.

Vor dem langen Osterwochenende fiel der DAX erneut unter die Marke von 12.000 Punkten zurück. Am Donnerstag, dem letzten Handelstag der vergangenen Woche, herrschte vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht, der für den Freitag auf dem Programm stand, weitestgehend Zurückhaltung auf dem Parkett. Im Mittelpunkt standen US-Konjunkturdaten, die im zweiten Teil der Handelssitzung jedoch keine nennenswerten Impulse lieferten, obschon sie durch die Bank zu überzeugen vermochten. So war etwa das Handelsbilanzdefizit im Februar deutlich stärker zurückgegangen als zunächst prognostiziert. Hauptträger dieser Entwicklung sind insbesondere der starke US-Dollar sowie die durch den Frackingboom deutlich gesunkenen Energieimporte. Die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten waren gar unerwartet stark. Darüber hinaus gelang es den Orderzahlen für die US-Industrie, positiv zu überraschen: Wider Erwarten stiegen die Bestellungen im Februar nach mehreren Rückschlägen wieder unerwartet an. Die US-Indizes beschlossen die verkürzte Handelswoche schließlich mit Gewinnen.

Zum Wochenschluss sendeten die größten Volkswirtschaften der Erde uneinheitliche Signale, auf die viele Börsen angesichts der Osterfeiertage jedoch nicht reagieren konnten. Während die chinesischen Dienstleister ihre Geschäfte laut eines Sentimentbarometers im März ausweiteten und so für erfreuliche Impulse sorgten, enttäuschte der US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag auf ganzer Linie. In den USA waren im März so wenige Stellen geschaffen worden wie seit Dezember 2013 nicht mehr. Allerdings wurden die Markterwartungen nicht nur überdeutlich verfehlt, sondern darüber hinaus auch die Zahlen für den Vormonat stark nach unten korrigiert. Zum Start der neuen Handelswoche reagierten die Börsen jedoch nur mit kurzzeitigen Verlusten. Verantwortlich dafür war u.a. eine optimistische Lesart jener Arbeitsmarktdaten, laut der die US-Notenbank die Zinswende mit Blick auf die jüngste Schwäche des Arbeitsmarktes wohl weiter hinausschieben werde, was auch durch Aussagen des Präsidenten der Federal Reserve New York, William Dudley, untermauert wurde. Zudem präsentiert sich auch der Dienstleistungssektor der US-Volkswirtschaft weiter robust. Zwei Sentimentbarometer zeigten im Gegensatz zu den Arbeitsmarktdaten jedenfalls keinerlei Schwäche. Ein schwächerer US-Dollar und ein starker Rohstoffsektor schoben die Notierungen zusätzlich nach oben, die US-Indizes schlossen zu Beginn der neuen Handelswoche fester.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, ein schwächerer Yen, die Hoffnung auf chinesische Konjunkturstimuli und ein starker Rohstoffsektor stützen zusätzlich. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Marke von 12.000 Punkten zu verteidigen, welche vorbörslich zurückerobert wurde. Sollte dies gelingen, warten die nächsten Etappenziele auf der Oberseite bei 12.100 Punkten sowie im Bereich des Allzeithochs bei 12.219 Punkten. Fällt der DAX unter die 12.000 zurück, drohen zunächst Tiefs bis auf 11.800 Punkte.

EUR/USD

Seitdem der US-Arbeitsmarktbericht Ende vergangener Woche enttäuschte, zeigen sich die Bullen entschlossen, die Marke von 1,10 US-Dollar zurückzuerobern. Zwischenzeitliche Test waren zwar erfolgreich, allerdings gelang es bislang nicht, sich nachhaltig oberhalb von 1,10 US-Dollar zu etablieren. Würde dieser Fall allerdings eintreten, dürfte sich der Fokus in der Folge auf das Zwischenziel bei 1,12 US-Dollar richten. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Marke von 1,09 US-Dollar zu verteidigen.

Brent

Die Ölpreise zogen zu Beginn der neuen Handelswoche kräftig an. Zuvor hatte Saudi-Arabien, größter Erdölexporteur der Welt, die Preise für einige asiatische Länder erhöht. Saudi-Arabien konstatierte zudem eine weltweit anziehende Nachfrage, da die Niedrigpreise vermehrt Käufer anlocken würden. Bei Brent haben die Bullen nun den horizontalen Widerstandsbereich bei 60 US-Dollar im Blick. Auf der Unterseite haben die Bären erste Ziele zwischen 56 und 57 US-Dollar im Visier.

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