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Morning News

Der DAX verbuchte zum Abschluss der vergangenen Handelswoche leichte Zugewinne. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache Vorgaben der Wall Street sowie eine zögerliche japanische Notenbank belasteten, während die Hoffnung auf zusätzliche Konjunkturstimuli seitens der japanischen Regierung im Gegenzug stützen konnte, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten hinter den Erwartungen zurückgebliebene Konsumdaten aus den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone - Deutschland und Frankreich – missfallen, allerdings hielten sich die negativen Effekte für den Gesamtmarkt in Grenzen. Dies war u.a. weiteren positiven Daten aus der Eurozone geschuldet. So meldete Spanien für das abgelaufene Quartal erneut robuste Wachstumszahlen, obschon sich die Wachstumsdynamik im Sommerquartal leicht abgeschwächt hatte. Dennoch scheint der übergeordnete konjunkturelle Trend für den Währungsblock auch weiterhin intakt, wie nicht nur die gefallenen Arbeitslosenzahlen für den Euroraum im Anschluss signalisierten. Auch in puncto Inflation gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Nachdem die Verbraucherpreise zuletzt gefallen waren, konnte die Europäische Zentralbank für den Oktober immerhin wieder eine Stagnation der Inflation verkünden. Mit Blick auf die weniger schwankungsanfällige Kerninflationsrate lag das Plus gegenüber dem Vorjahr gar leicht über den Erwartungen. 

Die insgesamt durchwachsene Nachrichtenlage setzte sich auch mit den US-Konjunkturdaten vom Nachmittag weiter fort. Während sich ein Konjunkturbarometer für die Region Chicago deutlich stärker aufhellte als es die Prognosen erwarten ließen, waren ein Sentimentbarometer für das Konsumklima und frische Konsumdaten im Gegenzug hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Darüber hinaus signalisierten weitere wichtige Daten, dass sich der Aufwärtstrend bei der Entwicklung der Reallöhne im abgelaufenen Quartal abgeschwächt hat. Vor diesem Hintergrund fehlte den Bullen angesichts der deutlichen Zugewinne der vergangenen Handelswochen zum Monatsende die Energie für weitere Angriffe. Die US-Indizes beschlossen den Freitagshandel mit Verlusten. Frische Konjunkturdaten aus China deuteten am Wochenende dann an, dass die chinesische Wirtschaft die Talsohle noch nicht wieder durchschritten haben dürfte.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die schwachen US-Vorgaben vom Wochenschluss auf, während neuerliche Schwächesignale der chinesischen Wirtschaft zusätzlich belasten. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ringen Bullen und Bären an der 10.800 vorerst weiterhin um den kurzfristigen Trend. Gelingt es den Bullen, das jüngste Bewegungshoch bei 10.886 Punkten zu knacken, rücken übergeordnet die 11.000-Punktemarke sowie die 200-Tage-Linie bei 11.056 Punkten in den Fokus. Sollte es den Bullen allerdings nicht gelingen, die Marke von 10.800 Punkten zurückzuerobern, droht unterhalb der Bewegungstiefs bei 10.690 Punkten ein Test der 10.600.

Devisen

EUR/DB EUR/USD: Die Situation des Währungspaares mutet bekannt an. Wie vor wenigen Wochen schon fehlt den Euro-Bullen angesichts möglicher weiterer Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank die Überzeugung für einen Vorstoß, während durchwachsene US-Konjunkturdaten und anhaltende Konjunktursorgen daran zweifeln lassen, dass die US-Währungshüter im Dezember einen ersten Zinsschritt wagen. Seitens der Charttechnik könnten positive Signale folgen, wenn es dem Euro gelingt, die 200-Tage-Linie bei 1,1110 US-Dollar zu überwinden. Auf der Unterseite drohen bei einem erfolgreichen Test der 1,10 US-Dollar schnelle Rücksetzer in Richtung der jüngsten Bewegungstiefs bei 1,09 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Gold in USD: Der mögliche Zinsschritt der US-Notenbank im Dezember sowie der in der Folge festere US-Dollar setzen das Edelmetall weiter unter Druck. Sollten die Bären die wichtige Unterstützungszone bei 1.140 US-Dollar durchbrechen, drohen in der Folge frische Tiefs bis auf 1.120 US-Dollar. Erstes Zwischenziel auf der Oberseite ist die Marke von 1.150 US-Dollar. Übergeordnetes Ziel bleibt vorerst die 200-Tage-Linie bei 1.171 US-Dollar.

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