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Morning News

Am Dienstag verbuchte der DAX das dritte Minus in Serie. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo neben abermals enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten auch ein festerer Yen und schwache US-Vorgaben belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Soliden Konjunkturdaten aus der Eurozone gelang es in der Folge nicht, positive Akzente zu setzen. Dennoch wussten sowohl die rückläufigen Arbeitslosenzahlen aus Deutschland als auch robuste Signale aus der Industrie des Währungsblocks zu gefallen. Mit Ausnahme des französischen Industriesektors stehen die Zeichen in den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone weiterhin auf Wachstum. Das entsprechende Sentimentbarometer für den Industriesektor des Wirtschaftsblocks trübte sich im August gegenüber dem Vormonat unter dem Strich zwar minimal ein, allerdings liefern deutlich positive Trends bei den Order- sowie bei den Exportzahlen weiterhin Grund zur Zuversicht. Gleiches galt auch für weitere Zahlen aus Italien. Aktualisierte Wachstumszahlen signalisierten, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal stärker gewachsen war als zunächst prognostiziert. Darüber hinaus fiel auch die Arbeitslosenquote zuletzt deutlich zurück. Ein Trend, der im Übrigen auch für den gesamten europäischen Währungsblock gilt.

Im Gegensatz zu den robusten Konjunktursignalen aus dem Euroraum zeichneten die weiteren Daten aus Großbritannien und den USA im Laufe des Handelstages ein eher gemischtes Bild. In Großbritannien signalisierte ein Sentimentbarometer für den hiesigen Industriesektor überraschend eine rückläufige Aktivität. Auch in den USA hatte sich das Klima auf dem Sektor im August unerwartet deutlich abgekühlt. Dennoch bleibt der Trend in beiden Fällen weiterhin aufwärts gerichtet. Für Zuversicht sorgten hingegen ermutigende Zahlen vom US-Immobilienmarkt, wo die Bauausgaben im Juli deutlich gestiegen waren und damit zugleich auf den höchsten Stand seit Mai 2008 kletterten, sowie unerwartet starke Absatzzahlen aus dem Automobilsektor, die andeuten, dass das robuste Konsumklima in der größten Volkswirtschaft der Erde auch weiterhin für positive Konjunkturimpulse sorgen dürfte. Dennoch sollten die Konjunktursorgen insbesondere mit Blick auf die jüngsten Schwächesignale aus China die Oberhand behalten. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit deutlichen Verlusten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten sowohl schwache US-Vorgaben als auch ein weiterer Abverkauf an den chinesischen Aktienmärkten, welcher am Handelsende durch neuerliche Interventionen allerdings wettgemacht werden konnte. Die Futures auf die US-Indizes präsentieren sich nach den starken Vortagesverlusten erholt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus zunächst weiterhin auf die 10.000-Punktemarke gerichtet. Gelingt es den Bullen, sich oberhalb der Unterstützungszone zu behaupten, so könnten Zwischenziele bei 10.140 und 10.200 Punkten in Angriff genommen werden. Wird die Unterstützung jedoch durchbrochen, warten die nächsten Zwischenziele bei 9.880 und 9.800 Punkten.

Devisen

Steigende Konjunktursorgen bedeuteten am Dienstag – wie schon zuletzt häufig zu beobachten – Gegenwind für den US-Dollar, da sie einen Zinsschritt der US-Notenbank unwahrscheinlicher machen. Der Euro konnte erneut profitieren, allerdings gelang es bislang nicht, die Marke von 1,13 US-Dollar nachhaltig zu überwinden. Erst bei einem Anstieg über 1,1320 US-Dollar dürfte sich der Ausbruch bestätigen. Nächstes Zwischenziel wäre dann der Bereich um 1,1350 US-Dollar. Auf der Unterseite warten die Etappenziele hingegen bei 1,1240, 1,12 sowie bei 1,1160 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Nachdem sich die Ölpreise in den vergangenen Tagen erholen konnten, brachten die jüngsten Schwächesignale der chinesischen Wirtschaft wieder Rückenwind für das Bärenlager. Brent durchbrach einige Unterstützungen und fiel deutlich unter die Marke von 50 US-Dollar zurück. Die Bären haben vorerst weiterhin die Marke von 47 US-Dollar im Visier. Für die Bullen gilt es zunächst, die 50-Dollarmarke zurückzuerobern.

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