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Morning News

Der DAX präsentierte sich zum Auftakt der neuen Handelswoche freundlich. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo die schwachen Vorgaben der Wall Street vom Wochenschluss von positiven Industriedaten aus China und Japan egalisiert werden konnten und ein schwächerer Yen zusätzlich stützte, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

 Im frühen Handel war der Fokus auf den europäischen Industriesektor gerichtet, der uneinheitliche Signale sendete. So standen der anhaltenden Schwäche in Frankreich und schwächer als erwartet ausgefallenen Daten aus Deutschland immerhin überraschend positive Signale aus Italien und Spanien gegenüber. Die durchwachsene Momentaufnahme von den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone wurde zudem von neuerlichen Rekordarbeitslosenzahlen aus Frankreich sowie von schwachen Orderzahlen für den heimischen Maschinenbau flankiert. Ein schwächerer Euro konnte den Aktienmarkt im weiteren Verlauf des Handelstages zwar stützen, allerdings hielten sich die Bullen mit Blick auf die anhaltende Hängepartie in den Verhandlungen um das griechische Schuldenprogramm, bei denen es erneut keine Fortschritte, sondern lediglich Forderungen zu vernehmen gab, weiterhin mehrheitlich zurück. 

Ein etwas freundlicheres Bild zeichneten dagegen die Konjunkturdaten außerhalb der Eurozone. In Großbritannien hellte sich ein Sentimentbarometer für den Industriesektor auf, allerdings wurden die Markterwartungen leicht verfehlt. Auch der US-Industriesektor sendete mittels zweier Sentimentbarometer insgesamt ermutigende Signale. Erfreuliche Zahlen gab es zudem vom US-Immobilienmarkt, wo die Bauausgaben im April deutlich stärker gestiegen waren als erwartet. Stagnierende US-Konsumdaten blieben zwar hinter den Prognosen zurück, allerdings gibt der Aufwärtstrend bei der Entwicklung der Realeinkommen berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass auch der Binnenkonsum schnell wieder bedeutende Impulse für das US-Wirtschaftswachstum liefern wird. Mit Blick auf die überwiegend positive Gemengelage sowie anhaltende Übernahmeaktivitäten beschlossen die US-Indizes den Handelstag mit leichten Zugewinnen. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können positive US-Vorgaben und ein leichterer Yen nur vereinzelt stützen, da einsetzende Gewinnmitnahmen und neuerliche Sorgen vor einem baldigen Zinsschritt der US-Notenbank auf den Notierungen lasten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive haben die Bullen zunächst die Hochs vom Vortag im Bereich um 11.500 Punkte im Visier. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Marke von 11.400 Punkten zu verteidigen, da sonst Tiefs bis in den Bereich zwischen 11.330 und 11.340 Punkten bzw. bis auf 11.300 Punkte drohen.

Devisen

Überwiegend positive aus den USA, durchwachsene Konjunkturdaten aus dem Euroraum und die anhaltende Hängepartie um Griechenland brachten zu Wochenbeginn Gegenwind für die europäische Gemeinschaftswährung mit sich. Ein neuerlicher Test der 1,09 US-Dollar konnte allerdings abgewehrt werden. Sollte der Euro den Widerstandsbereich um 1,0940 bzw. 1,0960 US-Dollar nicht überwinden können, ist ein neuerlicher Angriff der Bären wahrscheinlich. Gelingt den Bullen der Gegenschlag, wartet das nächste Etappenziel bei 1,10 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Eine auf Hochtouren laufende Ölproduktion in Saudi-Arabien und ein stärkerer US-Dollar nahmen den Bullen zu Wochenbeginn den Wind aus den Segeln. Brent fiel in der Folge unter die Unterstützung bei 65 US-Dollar zurück. Sollten die Bullen die Marke nicht zurückerobern können, finden sich die nächsten Ziele im Bereich zwischen 62 und 63 US-Dollar. Auf der Oberseite wartet das nächste Etappenziel oberhalb von 65 US-Dollar dagegen bei 67 US-Dollar.

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