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Morning News

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag im Plus und oberhalb von 12.000 Punkten. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo ermutigende Signale aus der chinesischen Industrie von negativen Vorgaben der Wall Street, einem festeren Yen und einem durchwachsenen japanischen Geschäftsklima überlagert wurden, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag im Plus und oberhalb von 12.000 Punkten. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo ermutigende Signale aus der chinesischen Industrie von negativen Vorgaben der Wall Street, einem festeren Yen und einem durchwachsenen japanischen Geschäftsklima überlagert wurden, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag. Erfreuliche Konjunkturdaten aus der Eurozone trieben jedoch alsbald die Bullen aufs Parkett, denn im Euroraum liefen die Geschäfte für das verarbeitende Gewerbe im März deutlich besser als erwartet. Der Sammelindex für den Industriesektor stieg auf ein Zehnmonatshoch. Besonders erfreulich: In den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone präsentierte sich das entsprechende Sentimentbarometer jeweils stärker als im Vormonat, auch wenn das Konjunkturbarometer für Frankreich weiterhin unterhalb der Wachstumsschwelle verharrt. Dass die jüngste Reihe an positiven Konjunkturdaten für die Eurozone Grund zur Freude, jedoch nicht zur Euphorie bieten, verdeutlichten indes die Orderzahlen für den heimischen Maschinenbau, die nach dem Minus für Januar auch im Februar abermals unter dem Vorjahresniveau lagen.

Die unter dem Strich dennoch positive Nachrichtenlage aus Europa wurde von erfreulichen Daten aus Großbritannien komplettiert, wo die Aktivität auf dem Industriesektor im März den höchsten Stand seit acht Monaten erreichte und die Prognosen damit noch übertroffen wurden. Die Konjunkturdaten aus den USA boten im Anschluss ein unerwartetes Kontrastprogramm. Laut den Zahlen des Dienstleisters ADP wurden im März erstmals seit Anfang des vergangenen Jahres weniger als 200.000 neue Stellen geschaffen. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Auch die frischen Daten vom Immobilienmarkt konnten nicht gefallen. Während der leichte Rückgang der Bauausgaben für den Monat Februar keine Überraschungen mit sich brachte, wurden die Zahlen für den Vormonat deutlich nach unten korrigiert. Der Industriesektor sendete im Anschluss in Form von zwei uneinheitlich ausgefallenen Sentimentbarometern lediglich gemischte Signale. Mit Blick auf die durchwachsenen Konjunkturdaten schlossen die US-Indizes abermals im Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. Nach den Verlusten der vergangenen Tage zeigen sich in Asien die ersten Schnäppchenjäger, die zugleich auf anhaltende Konjunkturstimuli der Notenbanken vertrauen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive arbeiten die Bullen weiter daran, sich oberhalb von 12.000 Punkten zu etablieren. Sollten die Bären bei einem erneuten Test der 12.000 jedoch erfolgreich sein, gilt es dagegen, die 11.800 Punkte zu verteidigen. Auf der Oberseite haben die Bullen zunächst die 12.100 im Visier.

EUR/USD

Dem Euro gelingt es weiterhin nicht, die Hürde bei 1,08 US-Dollar zu überwinden. Und das, obwohl sich das Abwärtspotenzial angesichts der jüngsten, durchwachsenen US-Konjunkturdaten zunächst eher in Grenzen hält. So halten sich bislang auch die Bären weiter bedeckt. Sollte die Marke von 1,0730 US-Dollar brechen, könnten sich die Bären jedoch für einen Angriff auf die 1,07 US-Dollar formieren. Auf der Oberseite würde ein Sprung über die 1,08 zunächst Raum bis auf 1,0840 US-Dollar erschließen.

Gold

Die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag und die jüngsten Abgaben an den US-Märkten schüren die Unsicherheit und verstärken zugleich die Spekulationen darauf, dass die US-Notenbank die Zinswende weiter hinauszögern könnte. Nutznießer dieser Situation ist u.a. auch das Edelmetall. Die Bullen trieben den Goldpreis in der Folge erneut über den Widerstand bei 1.200 US-Dollar. Gelingt es, die Marke gegenüber den Bären zu behaupten, warten weitere Ziele bis auf 1.220 US-Dollar. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen Ziele im Bereich um 1.175 bzw. 1.180 US-Dollar im Visier.

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