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Morning News

Am Dienstag fiel der DAX mit einem klaren Minus unter die Marke von 12.000 Punkten zurück. Trotz positiver Vorzeichen aus Asien, wo neben freundlichen US-Vorgaben auch ein schwächerer Yen und erneute Konjunkturstimuli der chinesischen Notenbank stützen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Am Dienstag fiel der DAX mit einem klaren Minus unter die Marke von 12.000 Punkten zurück. Trotz positiver Vorzeichen aus Asien, wo neben freundlichen US-Vorgaben auch ein schwächerer Yen und erneute Konjunkturstimuli der chinesischen Notenbank stützen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag. Robuste Konsumdaten aus Deutschland und Frankreich, die noch vor der Eröffnung vermeldet wurden, vermochten es jedoch, den Leitindex zur Eröffnung zu stützen. Während sich die heimischen Einzelhändler über den – preisbereinigt – stärksten Februar seit 15 Jahren freuen durften, zogen die Konsumausgaben der französischen Verbraucher im Februar unerwartet den vierten Monat in Serie an. Ermutigende Zahlen vom heimischen Arbeitsmarkt konnten die im weiteren Verlauf des Handelstages zunehmend einsetzenden Gewinnmitnahmen jedoch nicht verhindern, zumal die anschließenden Konjunkturdaten aus der Eurozone mit steigenden italienischen Arbeitslosenzahlen und einer sich lediglich moderat entspannenden Situation auf dem Arbeitsmarkt des gemeinschaftlichen Währungsraumes eher durchwachsen ausgefallen waren.

Gefallen konnten indes die jüngsten Inflationsdaten für die Eurozone, die für März zwar abermals flach ausgefallen waren, allerdings zugleich auch die Sorgen vor einer drohenden Deflationsspirale entkräfteten, da der Fall der Verbraucherpreise zunehmend an Fahrt verliert. Erfreuliche Nachrichten gab es auch aus Großbritannien, wo aktualisierte Wachstumszahlen signalisierten, dass die britische Volkswirtschaft ihr Wachstumstempo im letzten Quartal wider Erwarten aufrecht erhalten konnte. Die US-Daten vom Nachmittag brachten anschließend Licht und Schatten mit sich. Während ein weiterhin ermutigend starkes Konsumklima in der größten Volkswirtschaft der Erde Zuversicht verbreitet und auch die solide Erholung am Immobilienmarkt unbeirrt voranzuschreiten scheint, enttäuschte ein Konjunkturbarometer für die Region Chicago, das im März abermals unterhalb der Wachstumsschwelle verharrte. Die Zurückhaltung vor dem mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht zum Start des langen Wochenendes, ein schwacher Rohstoffsektor, die Sorge vor den negativen Auswirkungen des zuletzt starken US-Dollars auf die bevorstehende Berichtsaison sowie Umschichtungen und Gewinnmitnahmen zum Quartalsende drückten die US-Indizes kurz vor Handelsschluss schließlich deutlich ins Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag rot. In Asien greifen die Märkte die negativen Vorgaben der Wall Street auf, während ein festerer Yen positive Signale aus der chinesischen Industrie egalisiert. Die Futures auf die US-Indizes fallen weiter zurück. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet. 

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Unterstützungszone bei 11.800 Punkten zu verteidigen. Gelingt dies nicht, drohen Tiefs bis auf 11.600 Punkte. Auf der Oberseite befinden sich die 12.000 Punkte für die Bullen dagegen nach wie vor in Schlagdistanz.

EUR/USD

Dem Euro gelingt es weiterhin nicht, die Marke von 1,08 US-Dollar zu überwinden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bären erneut die Marke von 1,07 US-Dollar testen. Wichtige Konjunkturdaten dürften im Laufe des Tages für stärkere Impulse sorgen, allerdings sollten die US-Daten vom Nachmittag letztlich die Richtung für die Gemeinschaftswährung vorgeben. Weitere Verteidigungslinien oberhalb von 1,07 US-Dollar finden die Bullen bei 1,0750 und 1,0730 US-Dollar, unterhalb von 1,07 bei 1,0680 US-Dollar. Oberhalb von 1,08 US-Dollar könnte eine Erholung erste Ziele bis 1,0840 US-Dollar anlaufen.

Brent

Auf dem Ölmarkt ist der Fokus weiterhin auf die starke Angebotsseite gerichtet. Die anziehende Produktion der OPEC, deren Ausstoß im März auf ein Neunzehnmonatshoch geklettert war, steigende US-Lagerbestände und nicht zuletzt die Aussicht auf einen Konsens bei den Atomgesprächen mit dem Iran sind es, die im Bärenlager für Rückenwind sorgen. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke von 55 US-Dollar zurückzugewinnen, drohen weitere Tiefs zunächst bis auf 52 US-Dollar. Auf der Oberseite dürfte eine Gegenbewegung wohl im Bereich zwischen 56 und 57 US-Dollar ihr Ende finden.

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