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Morning News

Zum Wochenschluss ging es für den DAX weiter bergab. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo ein leichterer Yen und ein Rebound am chinesischen Aktienmarkt schwachen Vorgaben der Wall Street sowie insgesamt durchwachsenen japanische Konjunkturdaten gegenüberstanden, startete der heimische Leitindex zunächst kaum verändert in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten positive Konsumdaten aus den größten Volkswirtschaften der Eurozone gestützt. Während die heimischen Einzelhändler allerdings unerwartet starke Umsatzzuwächse meldeten, blieb das Umsatzplus in Frankreich hinter den Marktprognosen zurück. Anschließend bestätigten aktualisierte Wachstumsdaten aus Italien, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone im ersten Quartal erstmals seit dem Herbstquartal 2013 wieder gewachsen war. Auch die jüngsten Daten der Europäischen Zentralbank signalisieren, dass der Wachstumstrend im Euroraum anhalten dürfte. Hinweise darauf lieferte erneut das anhaltend starke Geldmengenwachstum. Bei der Kreditvergabe gab es im April im Gegensatz zum Vormonat indes keine frischen Hoffnungsschimmer zu vermelden – im Jahresvergleich stagnierte die Kreditvergabe lediglich.

Bestimmendes Thema am Markt war allerdings abermals Griechenland, das am Ende dieser Handelswoche erneut Kredite in Höhe von 300 Millionen Euro bedienen muss, einer Einigung mit den Gläubigern bislang jedoch kaum näher gekommen ist. Die Sorge vor einem Grexit und den möglichen Folgen für die Eurozone lockte die Bären am Freitag in Scharen auf das Parkett, zumal auch wichtige US-Daten am Nachmittag enttäuschten. Dabei war das negative Wachstum der US-Volkswirtschaft im ersten Quartal, welches aktualisierte Daten nun bestätigten, bereits erwartet worden. Licht und Schatten brachten zudem ein Konsumklimabarometer, das sich allerdings weniger stark als erwartet eingetrübt hatte, sowie ein unter die Wachstumsschwelle zurückgefallenes Konjunkturbarometer für die Region Chicago mit sich. Nur mehr schwach gewachsene Konsumausgaben der US-Bürger im ersten Quartal komplettierten die unter dem Strich durchwachsene Momentaufnahme. Die US-Indizes beschlossen die Handelswoche ebenfalls mit einem Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die negativen US-Vorgaben aus der Vorwoche auf, während positive Signale vom chinesischen sowie vom japanischen Industriesektor stützen können. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen, die Marke von 11.400 Punkten zu verteidigen, da sonst weitere Tiefs bis in den Bereich zwischen 11.330 und 11.340 bzw. bis auf 11.300 Punkte drohen. Erstes Ziel auf der Oberseite ist die Marke von 11.500 Punkten.

Devisen 

Die schwächeren US-Daten vom Wochenschluss sorgten beim Euro trotz der anhaltenden Hängepartie zunächst für etwas Entlastung. Sollte die Hürde bei 1,0960 US-Dollar übersprungen werden, dürften die Bullen einen erneuten Angriff auf die 1,10 US-Dollar wagen. Auf der Unterseite droht ein Test der 1,09 US-Dollar, wenn die Marke von 1,0940 US-Dollar durchbrochen wird. Wichtige Konjunkturdaten dürften beim Währungspaar im Laufe des Tages für größere Impulse sorgen.

Rohstoffmarkt

Die durchwachsenen US-Konjunkturdaten, die zum Wochenschluss auch den US-Dollar schwächten, mündeten im Verbund mit den weiterhin sinkenden US-Lagerbeständen zum Wochenschluss in einen Angriff der Bullen. In Folge dessen war es im Falle von Brent gelungen, den Widerstand bei 65 US-Dollar zu durchbrechen. Sollten sich die Bullen oberhalb dieser Marke etablieren können, findet sich das nächste Etappenziel bei 67 US-Dollar. Starten die Bären den Gegenangriff, finden sich die nächsten Ziele im Bereich zwischen 62 und 63 US-Dollar.

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