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Liebesgrüße für Athen, Eingriff in Chinas Aktienmarkt, Carpooling per Google-App

ifo-Präsident fordert Insolvenz Griechenlands, Zentralbank Chinas will Börsencrash verhindern, und Google testet Fahrgemeinschaften per App

Insolvenz vor Grexit?

Mit markigen Worten hat sich ifo-Präsident Hans-Werner Sinn heute zur Causa Griechanland geäußert (http://goo.gl/MRl7wn): „Es ist an der Zeit, den Konkurs Griechenlands als unabänderlich anzuerkennen.“ Lediglich eine Insolvenz ermögliche Griechenland einen Neuanfang. Ein Konkurs würde seiner Ansicht nach nicht zur Zerschlagung der Strukturen und der Verarmung führen, sondern den Schuldner von den Ansprüchen der Gläubiger befreien. Die Konkurslast läge dann bei den Gläubigern im Ausland - neue Kredite öffentlicher Institutionen würde es dann bis auf weiteres nicht mehr geben.

Chinesische Börse vor dem Crash?

Aus Sorge vor dem „großen Crash“ hat Chinas Regierung energisch in den Aktienmarkt eingegriffen. Chinesische Staatsmedien schrieben vom größten Eingriff seit der globalen Finanzkrise 2008 (http://goo.gl/GsGUwb). Am Wochenende hatte sich das Kabinett unter der Leitung von Premier Li Keqiang zu einer Krisensitzung getroffen. Neue Börsengänge wurden ausgesetzt, und auch die Liquidität wurde stark ausgeweitet. Um den Markt zu stabilisieren, versprachen die großen Wertpapierhäuser, für langfristige Aktienkäufe umgerechnet 17,5 Milliarden Euro auszugeben und die Wertpapierhändler beim kreditfinanzierten Aktienkauf unterstützen zu wollen. Die Intervention sei notwendig, müsse aber vorübergehend bleiben, hieß es in einem Kommentar der Zeitung "China Daily".

Fahrgemeinschaft per Google?

Noch diese Woche will Google laut der israelischen Tageszeitung Haaretz ein neues Pilotprojekt vorstellen, mit dem per App Fahrgemeinschaften gebildet werden können (http://goo.gl/5NzyrX). Über die neue Android-App „RideWith“ und die 2013 von Google übernommene soziale-Navigationsapp Waze sollen sich potenzielle Mitfahrer nach einem Fahrer umsehen können, der einen ähnlichen Weg zur Arbeit nutzt. Dieser soll dann direkt über den Mitfahrer informiert werden. Im Gegensatz zu Ridesharing-Diensten wie Uber oder Lyft wolle Google aber verhindern, dass Nutzer ein Geschäft aus der Fahrgemeinschaft machen. So soll es einen Maximalpreis geben, die Fahrten sollen auf zwei Touren pro Tag beschränkt werden und die Fahrer können nur von ihrem Wohnort zur Arbeitsstelle fahren. 

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