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Keine Financial Times für Springer, keine Frachtschiffe mehr für die Commerzbank, aber ein Saw-Szenario für den Teamgeist

Nikkei kauft Financial Times, Commerzbank verkauft Frachtschiffe, Auszubildende lernen Teamgeist

Springer unterliegt in Kaufverhandlungen um Financial Times

In den Kaufverhandlungen um die Financial Times hat die japanische Mediengruppe Nikkei den Zuschlag erhalten, so ein Bericht des Handelsblatts (http://goo.gl/06yxSx). Laut Angaben von Nikkei wolle der britische Eigentümer von Pearson die renommierte Wirtschaftszeitung für 844 Millionen Pfund, umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro, abgeben. Auch der Axel Springer Verlag hatte sich am Bieterkampf beteiligt. In den letzten fünf Jahren habe die Financial Times ihre Auflage laut Pearson um etwa 30 Prozent auf 737.000 Exemplare gesteigert. Auch eine 50-prozentige Beteiligung am Wirtschaftsmagazin „Economist“ gehört zur Financial-Times-Gruppe, diese wird Pearson zufolge jedoch nicht mitverkauft.

Commerzbank verkauft 18 Frachtschiffe

Schon früher als geplant verkauft die Commerzbank nun 18 Frachtschiffe, die ihr zugefallen waren, weil ihre Eigentümer die Kredite nicht mehr zurückzahlen konnten, so die Wirtschaftswoche (http://goo.gl/7BJM7m). Der US-Finanzinvestor KKR und der Londoner Reeder Borealis Maritime kauften die für die 13 Containerschiffe und fünf Schüttgutfrachter gegründete Auffanggesellschaft Hanseatic Ship Asset Management nun für 254,5 Millionen Dollar. Die beiden Parteien hatten sich bereits 3013 zusammengetan, um Schiffe aus Notverkäufen zu übernehmen und so inzwischen eine Flotte von 61 Schiffen für mehr als 600 Millionen Euro zusammengetragen. Bei der Commerzbank führe diese Transaktion nun zu einem Buchverlust von 40 Millionen Euro. Dieser soll noch im zweiten Quartal gebucht werden. Bereichsvorstand Stefan Otto erklärt: „In einem günstigen Marktumfeld konnten wir uns früher als erwartet von der Hanseatic Ship Asset Management trennen.“ Zum Verkauf habe auch der höhere Dollar-Wechselkurs beigetragen.



Auszubildende lernen besonderen Teamgeist

Die Deutsche Flugsicherung greift zu ungewöhnlichen Mitteln, um den Teamgeist des Nachwuchses zu stärken (http://goo.gl/R2PMLV). Die Aufgabe, die den Auszubildenden gestellt wird, ähnelt dem Szenario der „Saw“-Filmreihe: Gemeinsam werden sie einen Raum eingesperrt und haben daraufhin eine Stunde Zeit, den Schlüssel zu finden. Um zu entkommen, muss das Team sein logisches Denken und den Gemeinschaftsgeist unter Beweis stellen. Gewinner ist dann natürlich nicht, wer als erstes den Schlüssel in der Hand hält, sondern, wer als Team am besten zusammengearbeitet hat. „Die Auszubildenden werden ihr gesamtes Leben im Team zubringen“, sagt Oliver Marx, Sozialpädagoge sowie Zuständiger für die Betreuung der Auszubildenden der Deutschen Flugsicherung. Auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn, von BMW und der Telekom seien schon bei „Exit Mania“, dem Anbieter des besonderen Teamstärkungsprojektes, gewesen.

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