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K+S sucht staatliche Rettung, Springer und Pro Sieben fusionieren nicht, niederländischer Bankvorstand lässt Mitarbeiter Schwur leisten

Rohstoffkonzern sucht staatliche Hilfe, Springer und Pro Sieben schließen sich nicht zusammen, fördern aber gemeinsam, und „Alter, isch schwör' aufs Kapital“

Staatliche Rettung für K+S

Der Rohstoffkonzern K+S sucht laut einem Bericht der Welt die Hilfe der Politik, um die Übernahme des kanadischen Konkurrenten Potash zu verhindern. Ob die Bundesregierung tatsächlich eingreifen wird, werde von Experten aber bezweifelt (http://goo.gl/lAIwZx). „Wir prüfen alle Optionen“, so Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender von K+S. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte einen Austausch zwischen Steiner und Minister Sigmar Gabriel, wollte aber keine Details nennen. Bereits seit gut einem Monat befindet sich der Rohstoffkonzern in einem Abwehrkampf gegen den Konkurrenten. Die Aktien von K+S befinden sich zu 100 Prozent in Streubesitz, im Markt heiße es, ein solcher Hilferuf wirke sehr verzweifelt.

Kein Zusammenschluss von Springer und Pro Sieben


Die Fusion von Springer und Pro Sieben ist laut Sprechern beider Konzerne kein Thema mehr. Wie heute bekanntgegeben wurde, werde es keine Pläne für eine vertiefte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geben (http://goo.gl/qEUEr3). Ein gemeinsames Projekt planen Axel Springer und Pro Sieben dennoch: zukünftig sollen digitale Geschäftsideen und Start-ups gemeinsam gefördert werden. „Dazu sind gemeinsame Investitionen in Unternehmen und Fonds, eine Vernetzung der Inkubations- und Accelerator-Programme sowie Media-for-Equity-Investitionen geplant“, so eine Unternehmensmitteilung.

Ein Eid für die Finanzbranche

Ein niederländischer Bankvorstand führt zur Pflege des Images und aus Sorge um das Milieu einen Eid für die Finanzbranche ein. Chris Buicink, Vorsitzender eines niederländischen Bankkonzerns, hat laut Zeit den Beschluss gefasst, dass seine 90.000 niederländischen Bankmitarbeiter einen Schwur leisten müssen:

„Ich schwöre, dass ich alles in meiner Möglichkeit stehende tun werde, um das Vertrauen in die Finanzdienstleistungsbranche zu bewahren und zu stärken. So wahr mir Gott helfe.“

In Europa eine bisher einmalige Aktion. „Nun soll also der Eid aus einem Berufsstand, der nur eines gelernt, hat, nämlich fremdes Geld zu vermehren und von jeder monetären Vermehrung persönlich finanziell zu profitieren, eine eidesstattlich versicherte, ethisch einwandfreie Truppe machen“, so der Artikel der Zeit weiter. Die ganze Lektüre ist hier zu finden: http://goo.gl/D9ThWx

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