flatex Magazin

News rund um den DAX und die Börse. Unser Marktanalyst Oswald Salcher und unsere Morning News halten Sie auf dem Laufenden.

Immer auf dem neuesten Stand. RSS-Feed abonnieren.

erstellt von flatex Team

Devisenskandal fordert weitere Zahlungen, Ilia Poliakov geht zur UBS, Facebook bestellt Praktikanten ab

Großbanken müssen weitere 2 Milliarden zahlen, UBS holt Citigroup-Händler nach London, Facebook und Fast-Praktikant werfen sich Datenmissbrauch vor

Devisenskandal kommt Banken teuer zu stehen

Internationale Großbanken kommt der Skandal um manipulierte Devisenkurse immer teurer zu stehen. Im Rahmen eines Vergleichs mit Investoren müssen nun neun Geldhäuser insgesamt etwa zwei Milliarden Dollar bezahlen. Zunächst sei nicht bekannt, welche Summe auf welches Kreditinstitut entfallen würde, meldete Reuters heute (http://goo.gl/8Vzc8G). Interne Personen sagten jedoch aus, dass Goldman Sachs 129,5 Millionen Dollar tragen müssten. Zu den in den Skandal verwickelten Geldhäusern gehören unter anderem HSBC, Barclays und BNP Paribas. Bereits im Mai mussten fünf Geldhäuser zusammen 5,7 Milliarden Dollar an die US-Behörden bezahlen. Die Banken sollen an wichtigen Kursen auf dem Devisenmarkt geschraubt haben, um eigene Profite zu erhöhen.

Schweizer Großbank holt Ilia Poliakov nach London


Die letzten 14 Jahre war der auf Schwellenländer spezialisierten Ilia Poliakov als Anleihehändler bei der Citigroup tätig. Nun bestätigte der UBS-Sprecher Huw Williams, dass Poliakov in London bei der Schweizer Großbank UBS Group AG eingestellt wurde. Genaue Details seiner Position wurden nicht genannt. Einer mit dem Vorgang befassten Person zufolge soll er dort Anleihen und Kreditderivate aus dem Nahen Osten, Zentral- und Osteuropa sowie Afrika handeln. Er hätte bei der Citigroup eine sehr ähnliche Aufgabe gehabt, sagte die Person laut Handelsblatt unter Zusicherung ihrer Anonymität aus (http://goo.gl/mjKnCl).

Facebook sagt Praktikant zwei Stunden vor Beginn ab

Ein Praktikum bei Facebook – mehr kann man sich als Student eigentlich nicht wünschen. Für einen Harvard-Student hat sich dieser Traum jedoch in Luft aufgelöst: Zwei Stunden vor Praktikumsbeginn sagte das Unternehmen dem jungen Mann ab, weil er die „hohen ethischen Standards“ des Konzerns nicht erfülle (http://goo.gl/98535N). Denn im Mai hatte besagter Student ein Plugin namens Marauder’s Map für den Internetbrowser Google Chrome entwickelt, über das Nutzer den genauen Aufenthaltsort ihrer Bekannten mitverfolgen konnten. Ermöglicht wurde dies über die Daten, die die Kontaktpersonen im Internet, genauer gesagt, über den Facebook Messenger, hinterließen. Diese Funktion wurde von Facebook mittlerweile geändert. Kurz darauf wurde der Harvard-Student von Facebook mit der Bitte angerufen, das Programm zu löschen, was er auch tat. Nun  werfen sich beide Seiten Datenmissbrauch vor: Der Student sagt aus, er habe das Plugin nicht geschaffen, damit Mitmenschen überwacht werden können, sondern, um den Datenmissbrauch von Facebook bloßzustellen. Der Konzern hingegen wirft dem jungen Mann nun seinerseits Datenmissbrauch vor. Mit den Bewegungsprofilen hätte er Informationen an die Öffentlichkeit gebracht, die niemals öffentlich hätten werden sollen.

Comments (0)

No comments found!

Write new comment

Disclaimer
Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

Sie sind noch
kein Kunde bei
flatex?

Eröffnen Sie ein Konto und profi-
tieren Sie von allen Vorteilen!

Jetzt Konto eröffnen

Twitter