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Kein Schuldenschnitt für Griechenland, frische Aktien für Tesla, voraussagbarer Erfolg für Start-ups

Griechenland soll mit neuem Hilfspaket gerettet werden, Tesla will 2,1 Millionen Aktien herausgeben, Harvard-Studie sagt Start-up-Erfolg voraus

Griechenland bekommt keinen Schuldenschnitt

Wie Reuters am Donnerstag berichtete, soll Griechenland mit einem großen Hilfspaket und ohne einen Schuldenschnitt wieder auf die Beine kommen. Das Rettungsprogramm soll auf drei Jahre ausgelegt sein und einen Umfang von 91,7 Milliarden Euro haben, einschließlich den Erlösen aus dem Verkauf von Staatsvermögen (http://goo.gl/Chv5xE). Noch im August sollen in einer ersten Rate 23 Milliarden Euro nach Athen fließen. Mit dem Geld aus dem Euro-Rettungsfonds ESM könnte eine am 20. August fällige Rückzahlung an die Europäische Zentralbank in Höhe von 3,2 Milliarden Euro geleistet und die akute Gefahr der Staatspleite vorerst gebannt werden. In einer Analyse, die Reuters vorliege, äußern die von den Geldgebern beauftragten Institutionen aber Zweifel daran, dass das Land seine Schulden mit Zinsen auf Dauer verlässlich zurückzahlen könne. Deshalb sollen auch die Laufzeiten von früheren Krediten gestreckt werden.

Tesla bringt Aktien auf den Markt

Der Elektroautohersteller Tesla will Aktien im Wert von bis zu 500 Millionen US-Dollar verkaufen, um mit dem Erlös Ausgaben für neue Läden, neue Modelle und eine Batterie-Fabrik in der Wüste Nevadas zu finanzieren (http://goo.gl/SxxKGj). Diese soll voraussichtlich 2016 ihre Pforten öffnen. Als erster US-Automobilhersteller seit einem halben Jahrhundert ging Tesla 2010 an die Börse und hatte damals 226 Millionen Dollar von den Anlegern gesammelt. Im Mai 2013 hatte Tesla dann erneut Aktien und Anleihen im Wert von 1,08 Milliarden US-Dollar auf den Markt gebracht. Nun wurde der Aktienverkauf zu einem Zeitpunkt angekündigt, an dem die Aktie bereits 17 Prozent gegenüber dem Juli-Hoch verloren hatte. Zu Handelsbeginn stieg sie um 1,4 Prozent auf 241,50 Dollar.

Start-up-Erfolg lässt sich voraussagen

Eine aktuelle Studie der Harvard Business School belegt, dass sich der Erfolg von Experten der Tech-Community voraussagen lässt. Als Grundlage diente ein Startup-Programm am Massachusetts Institute of Technology, an dem im Jahr 2005 652 Startups in der Frühphase teilgenommen hatten. Die MIT-Experten konnten bereits 2005 vorhersehen, ob das Jungunternehmen Erfolg haben würde – jedoch nur bei Start-ups, die sich beispielweise auf Hardware oder Medizintechnik spezialisiert haben. Denn bei diesen konnte „geistiges Kapital“ festgestellt werden, zum Beispiel eine Patentanmeldung bereits vor dem Untersuchungszeitraum. Bei anderen Startups wie Software-Unternehmen lässt sich Erfolg jedoch nicht planen. Nun fordern die Forscher laut Informationen von Gründerszene von der Politik, die Studie bei der Unternehmensförderung zu berücksichtigen (http://goo.gl/IsVam8).

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