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erstellt von flatex Team

Morning News

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag einen erneuten Anlauf zur Jahresendrally genommen. Positive Vorgaben aus Europa und Asien sowie ein deutlich erholter Ölpreis haben für gute Stimmung gesorgt und die Anleger zugreifen lassen. Zudem stützten neue Konjunkturdaten. So war das Defizit in der US-Handelsbilanz im November etwas niedriger als prognostiziert ausgefallen.

Ferner hatte sich das US-Konsumklima im Dezember überraschend stark aufgehellt und die Preise am US-Häusermarkt hatten im Oktober stärker zugelegt als erwartet. Der Dow Jones Industrial schloss 1,1 Prozent höher bei 17.720,98 Punkten und baute damit sein Plus der vergangenen sechs Handelstage auf rund 3,5 Prozent aus. Auf Jahressicht liegt der US-Leitindex derzeit aber noch rund 0,6 Prozent im Minus. 

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich bei ruhigem Handel auf keine gemeinsame Richtung einigen können. Während es im Nikkei-225-Index in Tokio am Mittwoch moderat aufwärts ging, rutschten Chinas Börsen leicht ins Minus. Nachrichten gab es kurz vor dem Jahreswechsel kaum.

Für den deutschen Leitindex zeichnet sich nach der Jahresendrally der vergangenen Tage für 2015 ein Plus von rund zehn Prozent ab. Es war aber ein von starken Schwankungen geprägtes Börsenjahr. Zwischen dem Jahrestief im September bei 9.325 Punkten und dem höchsten Kurs im April bei 12.390 Zählern liegen mehr als 3.000 Punkte.

Am heutigen Mittwoch dürfte das Handelsjahr ruhig ausklingen. Die Xetra-Schlussauktion findet bereits um 14.00 Uhr statt. Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus auf der Oberseite zunächst weiter auf den massiven Widerstand bei 11.000 Punkten sowie die knapp darüber verlaufende 200-Tage-Linie gerichtet.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Der Eurokurs hat sich am Dienstag im US-Handel etwas über 1,09 US-Dollar gehalten. Nach der Veröffentlichung von Konjunkturdaten aus Italien im europäischen Vormittagshandel war der Eurokurs noch bis knapp unter 1,10 Dollar gestiegen. Marktteilnehmer sprachen von geringen Handelsvolumina vor dem Jahresende.Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA konnten den Eurokurs am Nachmittag nicht weiter belasten. Im Oktober waren die Preise am amerikanischen Häusermarkt überraschend stark gestiegen. Außerdem hatte sich die Stimmung der Verbraucher in den USA im Dezember überraschend stark aufgehellt.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Der Goldpreis hat zuletzt wenig Bewegung gezeigt. Im Rückblick hat der Goldpreis im laufenden Jahr in US-Dollar erneut nach unten tendiert, in Euro gerechnet notiert er etwa auf dem Niveau zu Jahresbeginn. Aus charttechnischer Sicht steht zunächst weiterhin der Widerstand im Bereich von 1.080 US-Dollar im Visier. Gelingt es, diesen zu durchstoßen, liegt die nächste Zielmarke bei 1.100 Dollar. Scheitert der Ausbruchsversuch, dürfte sich der Fokus allerdings schnell wieder auf die Bewegungstiefs bei 1.065 US-Dollar richten.

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