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Mit marginalen Zugewinnen konnte der DAX seine laufende Gewinnserie zum Wochenschluss um den vierten Handelstag erweitern. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo anziehende Ölpreise sowie frisch geschürte Hoffnungen auf weitere konjunkturstützende Maßnahmen in Japan und China in steigende Notierungen mündeten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Obschon vor der Eröffnung auch unerwartet starke Signale seitens der französischen Verbraucher stützten, deren Konsumlust auf einem Mehrjahreshoch notiert, hielten sich die Investoren mit Blick auf die nahende und mit Spannung erwartete Rede von US-Notenbankpräsidentin Yellen zunächst zurück. Einem zunehmend leichter tendierenden Euro gelang es im weiteren Verlauf des Handelstages schließlich, die Notierungen in die Gewinnzone zu schieben, obwohl frische Konjunkturbarometer aus Italien, wo sich ein Konsumklimabarometer und das Geschäftsklima eingetrübt hatten, keineswegs zu überzeugen vermochten.

Die Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung resultierte abermals aus der Stärke des US-Dollars, der am Nachmittag von ermutigenden US-Konjunkturdaten sowie der Aussicht auf steigende US-Zinsen profitierte. Konjunkturseitig wurden aktualisierte US-Wachstumszahlen für das erste Quartal erwartungsgemäß nach oben korrigiert. Allerdings blieb die zweite Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt dennoch leicht hinter den Erwartungen zurück - die Wachstumsdynamik fiel damit auf ein Einjahrestief. Darüber hinaus blieb auch die jüngste Lesung des Konsumklimabarometers der Universität Michigan leicht hinter den Prognosen zurück. Nichtsdestotrotz notiert das vielbeachtete US-Konsumklima aber weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau. Für den US-Handel, der angesichts des bevorstehenden langen Feiertagswochenendes nur dünne Umsätze verzeichnete, lieferten die Daten indes kaum nachhaltige Impulse. Dies galt auch für die Aussagen von Janet Yellen. Die Spitze der Federal Reserve reihte sich am Abend auch mit Blick auf die steigenden Inflationserwartungen in den Chor jener US-Notenbanker ein, die eine weitere Zinserhöhung in den kommenden Monaten für angemessen halten. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit marginalen Zugewinnen.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben vom Wochenschluss mehrheitlich auf, während ein schwächerer Yen und die Hoffnung auf eine Verschiebung geplanter japanischer Steuererhöhungen zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus auf der Oberseite übergeordnet nun auf die Bewegungshochs aus dem April bei 10.470 Punkten gerichtet. Falls es den Bullen jedoch nicht gelingen sollte, die breite Widerstandszone bei 10.300 Punkten nachhaltig zu durchbrechen, droht auf der Unterseite ein Test der Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 10.120 Punkten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Mit der Aussicht auf eine baldige weitere US-Zinserhöhung ging es für den Euro am Freitag weiter bergab. Im frühen Montagshandel ist ein Test der 200-Tage-Linie bei 1,11 US-Dollar zunächst erfolgreich abgewehrt worden. Sollten die Bären die Marke durchbrechen können, sind weitere schnelle Anschlusstiefs bis 1,1030 US-Dollar nicht unwahrscheinlich. Ein Gegenschlag der Bullen könnte zunächst bis auf 1,1150 US-Dollar laufen.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Der feste US-Dollar und der näher rückende Zinsschritt der US-Notenbank setzen das Edelmetall weiter unter Druck. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Unterstützungszone bei 1.200 US-Dollar zu verteidigen, rückt auf der Unterseite übergeordnet bereits wieder die 200-Tage-Linie in den Fokus, die aktuell bei 1.162 US-Dollar verläuft. Nächstes Etappenziel auf der Oberseite ist die Marke von 1.220 US-Dollar.

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