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erstellt von flatex Team

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Am Donnerstag verbuchte der DAX das dritte Plus in Serie. Mit mehrheitlich freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo die positiven Vorgaben der Wall Street sowie anziehende Ölpreise stützten, fiel der Handelsstart beim heimischen Leitindex zunächst verhalten aber doch freundlich aus.

Zur Eröffnung konnten auch aktualisierte Konjunkturdaten aus Spanien stützen. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone konnte ihr zuletzt hohes Wachstumstempo auch zu Jahresbeginn weiter konservieren. Im ohnehin trägen Feiertagshandel waren dies allerdings nicht die Impulse, die es benötigt hätte, um an die Dynamik der vergangenen Handelstage anzuknüpfen und die starken Vortagesgewinne weiter deutlich auszubauen, zumal mit zunehmendem Verlauf des Handelstages auch die fester tendierende europäische Gemeinschaftswährung keineswegs zum Kaufen animierte. Weitere nennenswerte Konjunkturdaten aus Europa blieben mit Ausnahme der aktualisierten britischen Wachstumszahlen rar, doch auch hier konnten die Daten kaum Impulse liefern, da sie letztlich lediglich den Drehzahlverlust des Konjunkturmotors der zweitgrößten Volkswirtschaft der Europäischen Union untermauerten.

Am Nachmittag vermochten es vielbeachtete Konjunkturdaten aus der größten Volkswirtschaft der Erde ebenfalls nicht, den Handel aus seiner Lethargie zu befreien. Während die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt abermals robust ausfielen und die jüngsten Zahlen vom US-Immobilienmarkt erneut ein positives Ausrufezeichen setzten, konnten frische Zahlen zur Entwicklung des Auftragseingangs bei langlebigen Wirtschaftsgütern nicht überzeugen. Auf den ersten Blick waren die Orderzahlen für die US-Industrie im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Um den volatilen Transportsektor bereinigt, fiel der Zuwachs mit einem nur mehr marginalen Wachstum indes deutlich bescheidener aus. Abzüglich der Bestellungen für den militärischen Bereich waren die Orderzahlen für Investitionsgüter aus der Wirtschaft allerdings gar den dritten Monat in Serie rückläufig. Nichtsdestotrotz scheint der übergeordnete Aufwärtstrend der US-Wirtschaft weiter intakt, weshalb James Bullard, Präsident der Federal Reserve St. Louis, abermals signalisierte, dass eine Zinsanhebung der US-Notenbank bei einer anhaltend robusten Datenlage durchaus unmittelbar bevorstehen könnte. Mit zunehmendem Gegenwind durch zurückfallende Ölpreise gelang es den US-Indizes letztendlich nicht, an die starken Vortagesgewinne anzuknüpfen. Die US-Börsen beschlossen den Handelstag nahe ihrer Vortagesniveaus.

DAX: 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte überwiegend freundlich, während durchwachsene Konjunkturdaten aus Japan und China zumindest die Hoffnungen auf zusätzliche geldpolitische Konjunkturstimuli befeuern. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die breite Widerstandszone im Bereich um 10.300 Punkte zu durchbrechen. Sollte die Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 10.120 Punkten hingegen nicht verteidigt werden können, dürfte sich der Fokus auf der Unterseite schnell wieder auf die 10.000-Punktemarke richten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Beim Währungspaar setzten die Euro-Bullen ihre zaghafte Gegenoffensive am Donnerstag fort, nachdem frische Orderzahlen für US-Investitionsgüter nicht überzeugen konnten. Sollte es den Bullen gelingen, sich oberhalb von 1,12 US-Dollar zu etablieren, wartet das nächste Zwischenziel bei 1,1260 US-Dollar. Auf der Unterseite behalten die Bären indes weiterhin die 200-Tage-Linie im Visier, die aktuell bei 1,11 US-Dollar wartet.

Rohstoffmarkt

Gold in USD: 

Die Aussicht auf steigende US-Zinsen setzt dem Goldpreis weiter zu. Das Edelmetall durchbrach in den vergangenen Handelsstunden die Unterstützung bei 1.220 US-Dollar. Gelingt es den Bullen nicht, diese Marke zurückzuerobern, droht ein Angriff auf die Verteidigungslinie bei 1.200 US-Dollar. Sollten die Bullen einen Gegenschlag wagen, wartet das nächste Etappenziel bei 1.240 US-Dollar.

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