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Zur Wochenmitte konnte der DAX seine jüngsten Zugewinne weiter ausbauen. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo die freundlichen Vorgaben der Wall Street, anziehende Ölpreise und ein schwächer tendierender Yen stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Noch vor der Eröffnung wussten zudem ein frisch geschnürtes Hilfspaket für Griechenland sowie robuste heimische Konsumdaten zu gefallen. Das GfK-Konsumklimabarometer, welches sich angesichts der robusten Konjunktur von hohem Niveau aus überraschend weiter aufgehellt hatte, signalisierte, dass die anhaltende Kauflaune der Verbraucher auch weiterhin positive Impulse für die heimische Wirtschaft liefern dürfte. Wesentlich wichtiger waren indes die ermutigenden Signale, die das Ifo-Geschäftsklimabarometer sendete. Das vielbeachtete heimische Konjunkturbarometer hatte sich im Mai stärker als erwartet aufgehellt, wobei sich sowohl die Einschätzungen der Unternehmen zur aktuellen Lage als auch zu den Geschäftsaussichten für die kommenden Monate verbessert hatten. Ifo-Präsident Fuest kommentierte, die heimische Wirtschaft wachse weiter robust. Weitere Konjunkturdaten aus der Eurozone brachten anschließend Licht und Schatten mit sich. So meldete Italien für den Mai erstmals seit drei Monaten wieder rückläufige Orderzahlen für die Industrie. Zudem wurden für den Monat März gesunkene Umsatzzahlen für den Sektor gemeldet. Erfreulich fielen hingegen frische Arbeitsmarktdaten aus Frankreich aus, wo die Arbeitslosenzahlen im April auf den tiefsten Stand seit Februar 2015 gefallen waren.

Die Konjunkturdaten aus den USA fielen am Nachmittag ebenfalls uneinheitlich aus. Während deutlich stärker als erwartet gestiegene Preise für Wohneigentum den anhaltenden Aufwärtstrend am US-Immobilienmarkt untermauerten, vermochte ein Sentimentbarometer für den wichtigen US-Dienstleistungssektor nicht zu überzeugen. Das Konjunkturbarometer war im Mai wider Erwarten deutlich zurückgefallen. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen des Sektors fielen gar auf den niedrigsten Stand seit mehr als sechs Jahren zurück. Unter dem Strich rückte das Sentimentbarometer damit auch näher an die Schwelle heran, die Wachstum und Kontraktion trennt. Mit einem abermals freundlichen Bankensektor sowie einem von anziehenden Ölpreisen angetriebenen Rohstoffsektor beschlossen die US-Indizes den Handelstag abermals im Plus. Am späten Abend untermauerte Robert Kaplan, Präsident der Federal Reserve Dallas, mit seinen Aussagen, laut denen er eine Zinsanhebung in naher Zukunft unterstützen würde, den sich zuletzt abzeichnenden Konsens unter den US-Notenbankern hinsichtlich einer baldigen Zinsanhebung.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven US-Vorgaben nur vereinzelt stützen, während anziehende Ölpreise einen festeren Yen egalisieren. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus nun auf die 200-Tage-Linie gerichtet. Sollten sich die Bullen oberhalb der Trendlinie behaupten können, wartet das nächste Zwischenziel bei 10.250 Punkten. Gelingt es den Bären dagegen, die Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 10.120 Punkten zu durchbrechen, droht ein erneuter Angriff auf die 10.000-Punktemarke.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Beim Währungspaar bewegte sich zur Wochenmitte nur wenig. In den letzten Handelsstunden setzten die Bullen nach den deutlichen Vortagesverlusten des Euro allerdings zu einem Gegenangriff an. Sollte es gelingen, die Hürde bei 1,12 US-Dollar zu überwinden, könnten weitere Hochs bis 1,1260 US-Dollar folgen. Die Bären behalten dagegen weiterhin die 200-Tage-Linie im Visier, die aktuell bei 1,11 US-Dollar verläuft.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD :

Ein stärker als erwartet ausgefallener Rückgang der US-Lagerbestände bescherte den Bullen am Ölmarkt am Mittwoch frischen Rückenwind. In Verbindung mit der deutlich gesunkenen Ölproduktion in Nigeria richtet sich der Fokus weiter verstärkt auf die Angebotsseite. Sollten sich die Bullen im Falle von Brent nun erneut über der 50-Dollarmarke etablieren können, rücken schnell Ziele bis 52 US-Dollar ins Visier. Nächstes Etappenziel auf der Unterseite ist die Marke von 47 US-Dollar.

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