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Durch deutliche Zugewinne ist es dem DAX am Dienstag gelungen, die 10.000-Punktemarke zurückzuerobern. Mit negativen Vorzeichen aus Asien, wo schwache US-Vorgaben, Zinssorgen und zurückfallende Ölpreise belasteten, startete der heimische Leitindex schwächer in den Tag.

Aktualisierte Konjunkturdaten, die das vom starken Konsumklima und gestiegenen Investitionen getragene, starke heimische Wirtschaftswachstum im ersten Quartal bestätigten, sowie ermutigende Konjunkturdaten aus Frankreich konnten vorbörslich zunächst kaum positive Akzente setzen. Mit einem deutlich schwächeren Euro sollten die Notierungen allerdings alsbald in die Gewinnzone drehen, obschon die konjunkturseitig nachfolgenden Nachrichten nicht zu überzeugen vermochten. Denn zum einen rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag damit, dass die heimische Wirtschaft laut einer Umfrage unter 24.000 Unternehmen in den kommenden Monaten deutlicher an Fahrt verlieren wird, zum anderen hatte sich auch der ZEW-Index eingetrübt. Das vielbeachtete Konjunkturbarometer der Finanzexperten signalisiert zwar auch weiterhin eine moderate Wachstumsdynamik, allerdings dürften die hohen Drehzahlen des Konjunkturmotors vom Jahresbeginn auch mit Blick auf die bestehenden Risiken, etwa die nahende Abstimmung über einen Austritt Großbritanniens aus der EU, nicht aufrecht erhalten werden können. Vor diesem Hintergrund hatten sich entsprechend auch die Konjunkturperspektiven für die Eurozone eingetrübt.

Dass der Schwung aus dem frühen Handel anschließend dennoch aufrecht erhalten werden konnte, war insbesondere überzeugenden US-Konjunkturdaten geschuldet. Die starken Verkaufszahlen vom Immobilienmarkt untermauerten den Eindruck, dass die größte Volkswirtschaft der Erde stark genug sei, um eine weitere Zinsanhebung zu verkraften. Unter den Gewinnern fanden sich vor diesem Hintergrund natürlich vor allem die US-Banken, die vom steigenden Zinsumfeld profitieren dürften. Darüber hinaus konnten anziehende Ölpreise auch positive Akzente auf dem Rohstoffsektor setzen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit deutlichen Zugewinnen. Am späten Dienstagabend befeuerte James Bullard, Präsident der Federal Reserve St. Louis, schließlich abermals die Spekulationen auf eine nahende Zinsanhebung, als er wie mehrere US-Währungshüter zuvor erneut bestätigte, dass die aktuellen Konjunkturdaten für eine weitere Zinsanhebung sprechen.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, während ein schwächerer Yen und steigende Ölpreise weitere positive Impulse liefern. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es angesichts der angedeutet freundlichen Eröffnung zunächst, die Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 10.120 Punkten zu verteidigen. Übergeordnet sollte die 10.000-Punktemarke gehalten werden. Auf der Oberseite könnten angesichts der jüngsten Aufwärtsdynamik zunächst weitere Hochs bis auf 10.250 Punkte folgen.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Die Aussicht auf steigende US-Zinsen verleiht dem US-Dollar weiter Flügel. Der Euro fiel am Dienstag in der Folge deutlich unter die Marke von 1,12 US-Dollar zurück. Schon bald könnte sich der Fokus also auf die 200-Tage-Linie richten, die aktuell bei 1,11 US-Dollar wartet. Ein Gegenschlag der Bullen könnte dagegen zunächst Ziele bis 1,12 US-Dollar anlaufen.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Starke US-Konjunkturdaten und ein deutlich festerer US-Dollar zwangen das Edelmetall am Dienstag förmlich in die Knie. Sollten die Bullen die Unterstützungszone bei 1.220 US-Dollar nicht verteidigen können, droht schon bald ein Test der Unterstützung bei 1.200 US-Dollar. Auf der Oberseite haben die Bullen dagegen zunächst Ziele bis 1.240 US-Dollar im Visier.

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