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Zum Auftakt der neuen Handelswoche verbuchte der DAX leichte Verluste. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo zurückfallende Ölpreise und nicht zuletzt enttäuschende japanische Konjunkturdaten sowie der festere Yen insbesondere die japanischen Börsen belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Zur Eröffnung hatten zudem ein neuerlicher Einbruch der Bayer-Aktie sowie durchwachsene Konjunkturdaten aus Frankreich belastet, wo der Dienstleistungssektor im Mai zwar überraschend positive Signale sendete, die Aktivität auf dem Industriesektor hingegen allerdings weiterhin deutlich unterhalb der Wachstumsschwelle verharrt. In Deutschland, wo Sentimentbarometer für Industrie und Dienstleister die Prognosen leicht übertroffen hatten, war es ebenfalls der Dienstleistungssektor, der mit einer deutlichen Stimmungsaufhellung hervorstach. Unter dem Strich hatte sich die Unternehmensstimmung in der Währungsunion im Mai zwar den zweiten Monat in Folge leicht eingetrübt, allerdings notiert das entsprechende Konjunkturbarometer auch weiterhin klar oberhalb der Wachstumsschwelle.

Unerwartet positive Signale für den Euroraum sendete im weiteren Tagesverlauf anschließend ein Konsumklimabarometer. Das Sentimentbarometer der EU-Kommission hatte sich im Mai überraschend deutlich aufgehellt. Weitaus weniger erfreulich waren dagegen die jüngsten Sentimentdaten vom amerikanischen Industriesektor, wo sich ein Konjunkturbarometer im Mai weiter eingetrübt hatte, wodurch es nur mehr marginal oberhalb der Wachstumsschwelle notiert. Neben dem starken US-Dollar und der Schwäche des Energiesektors sind es weiterhin auch die schwache Außenwirtschaft und die Unsicherheit rund um die konjunkturellen Perspektiven, die den Unternehmen Sorgen bereiten. Die US-Währungshüter zeigen sich davon scheinbar weiterhin unbeeindruckt. In den letzten Handelsstunden äußerten sich mit James Bullard, John Williams und Patrick Harker drei Präsidenten regionaler Notenbanken zuversichtlich, dass die US-Wirtschaft stark genug sei, um bereits in den kommenden Monaten, möglicherweise schon im Juni, eine weitere Zinsanhebung zu wagen. Die neuerlichen Zinssorgen und zurückfallende Ölpreise erwiesen sich in der Folge als großer Hemmschuh, die US-Indizes beschlossen den Handelstag im Minus.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag rot. In Asien greifen die Märkte die negativen Vorgaben der Wall Street auf, während die anhaltenden Zinssorgen und zurückfallende Ölpreise zusätzlich belasten. Die Futures auf die US-Indizes drehen ins Minus. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst leichter erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive drohen unterhalb von 9.800 Punkten schnelle Rückläufe bis auf 9.740 bzw. 9.670 Punkte. Auf der Oberseite bleibt der Fokus vorerst weiterhin auf die 10.000-Punktemarke gerichtet. Die 200-Tage-Linie wartet in der Folge bei 10.124 Punkten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Mit dem Rückenwind durch abermals befeuerte Zinssorgen drängen die Dollar-Bullen weiter in Richtung der Marke von 1,12 US-Dollar. Ein neuerlicher Angriffsversuch konnte zu Wochenbeginn zwar erneut abgewehrt werden, allerdings scheint es momentan nur eine Frage der Zeit zu sein, wann den Bullen der Durchbruch gelingt. Eine Angriffswelle der Bullen könnte dann schnell bis auf 1,11 US-Dollar laufen, wo aktuell die 200-Tage-Linie wartet. Die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite finden sich indes weiterhin bei 1,1260 US-Dollar sowie in der Folge bei 1,13 bzw. 1,1330 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Die Aussicht auf steigende US-Zinsen sowie der in der Folge fester gehandelte US-Dollar bringen weiter spürbaren Gegenwind für das Edelmetall. Sollte die wichtige Unterstützung bei 1.240 US-Dollar nicht verteidigt werden können, drohen schnelle Rückläufe bis 1.220 US-Dollar. Ein Gegenschlag der Bullen könnte dagegen zunächst Ziele um 1.260 bzw. 1.265 US-Dollar anlaufen.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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