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Der DAX ging zum Wochenschluss mit deutlichen Zugewinnen aus dem Handel. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo anziehende Ölpreise sowie der insgesamt freundliche Rohstoffsektor stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Nennenswerte Konjunkturdaten waren zum Wochenschluss rar gesät, allerdings konnte der jüngste Monatsbericht aus dem Bundesfinanzministerium zumindest etwas Zuversicht verbreiten. Aktuelle Konjunkturindikatoren und nicht zuletzt das flache Zinsumfeld, niedrige Energiepreise, die weiterhin robusten Drehzahlen des Jobmotors, steigende Löhne und das positive Konsumklima im Inland deuten an, dass der Aufschwung auch in den kommenden Monaten anhalten werde, obschon die Drehzahlen des Konjunkturmotors leicht sinken dürften. Obwohl der deutlich schwächer tendierende Euro zuletzt vor allem am Aktienmarkt für positive Impulse sorgte, erwarten die Ökonomen mit Blick auf die Außenwirtschaft hier vorerst jedoch noch keine positiven Impulse für das Wirtschaftswachstum.

Im ebenfalls impulsarmen US-Handel war der Fokus im weiteren Tagesverlauf auf abermals überzeugende Daten vom US-Immobilienmarkt gerichtet, wo die erneut gestiegenen Verkaufszahlen für bestehende Häuser im April stärker als erwartet angezogen hatten, während die ohnehin starken Verkaufszahlen für den Vormonat weiter nach oben korrigiert wurden. Für stärkere Zugewinne auf breiter Front sollte es an der Wall Street zwar nicht reichen, da die Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G7), die am Freitag in Japan zusammentraf, möglichen kurzfristigen Konjunkturspritzen eine Absage erteilte, allerdings mündeten das positive Sentiment und erfreuliche Geschäftszahlen zumindest an der Nasdaq in teilweise ansehnliche Kurssprünge. Die US-Indizes beschlossen die Handelswoche mit einer versöhnlichen Note.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte uneinheitlich, während enttäuschende japanische Handelszahlen, neuerliche Schwächesignale vom japanischen Industriesektor und ein festerer Yen insbesondere in Japan auf den Notierungen lasten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus auf der Oberseite damit weiterhin auf die 10.000-Punktemarke gerichtet. Übergeordnetes Etappenziel ist die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 10.133 Punkten verläuft. Auf der Unterseite drohen unterhalb von 9.880 Punkten weitere Rückläufe bis auf 9.770 Punkte.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Beim Währungspaar tat sich zum Ende der vergangenen Handelswoche nur mehr wenig. Den Bären gelang es bislang nicht, die Marke von 1,12 US-Dollar entscheidend zu durchbrechen und damit Anlauf auf die 200-Tage-Linie zu nehmen, die aktuell bei 1,11 US-Dollar wartet. Auf der Oberseite finden sich die nächsten Zwischenziele dagegen bei 1,1260 sowie bei 1,13 bzw. 1,1330 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD :

Für die Ölpreise ging es in den vergangenen Handelsstunden bergab. Neben dem zuletzt festen US-Dollar, der auf den Notierungen lastete, rückt nun abermals die Angebotsseite in den Fokus, nachdem frische Wortmeldungen aus dem Iran eine deutliche Steigerung der Ölproduktion signalisieren. Im Falle von Brent behalten die Bären mit Blick auf den Chart zunächst Ziele bis 47 US-Dollar im Visier. Auf der Oberseite bleibt der Fokus auf die 50-Dollarmarke gerichtet.

 

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