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Nach dem langen Feiertagswochenende eröffnete der DAX die verkürzte Handelswoche mit Verlusten. Mit insgesamt positiven Vorzeichen aus Asien, wo freundliche US-Vorgaben, der im Soge anziehender Ölpreise festere Rohstoffsektor sowie ermutigende japanische Industriedaten stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Allerdings fehlten im ersten Teil der Handelssitzung anschließend positive Impulse, um den zwischenzeitlichen Sprung über die 10.000-Punktemarke zu verteidigen. Passend dazu schrieb die Bundesbank in ihrem jüngsten Monatsbericht, dass die heimische Wirtschaft im Verlaufe des Frühjahrs wohl etwas an Fahrt verlieren dürfte. Die Grundtendenz bleibe angesichts des robusten Jobmotors sowie des anhaltend starken Konsumklimas allerdings weiterhin positiv. Frische Handelszahlen der Eurozone für den März vermochten es ebenfalls nicht, die Stimmung zu heben. Sowohl die Exportzahlen als auch die Importzahlen waren im März zuweilen deutlich zurückgefallen.

Mit starken US-Konjunkturdaten, die abermals die Sorge vor einer nahenden Zinserhöhung der US-Notenbank verstärkten, fielen die Notierungen weiter zurück. In der größten Volkswirtschaft der Erde hatten sowohl neue Zahlen vom US-Immobilienmarkt als auch frische Industriedaten zur Gesamtproduktion, welche im April stärker als erwartet ausgeweitet worden war, überzeugen können. Frische Lebenszeichen gab es darüber hinaus auch seitens der Inflation, die im April stärker als erwartet angezogen hatte. Einziger Wermutstropfen waren insgesamt durchwachsene Daten zur Lohnentwicklung. Dennoch konnte die konjunkturelle Momentaufnahme den volkswirtschaftlichen Aufwärtstrend abermals untermauern. Die neuerlichen Zinssorgen, die diese Momentaufnahme schürte, wurden durch Aussagen von Dennis Lockhart und John Williams, den Präsidenten der Federal Reserve Atlanta bzw. San Francisco noch zusätzlich entfacht. Beide Währungshüter sehen im weiteren Jahresverlauf noch mindestens einen, möglicherweise sogar einen zweiten Zinsschritt als gerechtfertigt an. Die US-Indizes fielen in der Folge deutlich in die Verlustzone zurück.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Märkte von den schwachen Vorgaben der Wall Street sowie den anhaltenden Zinssorgen belastet, während weiter anziehende Ölpreise und nach oben korrigierte japanische Wachstumszahlen kaum stützen können. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst leichter erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus auf der Oberseite vorerst weiterhin auf die 10.000-Punktemarke gerichtet. Auf der Unterseite haben die Bären indes weitere Zwischenziele bis auf 9.740 bzw. 9.670 Punkte im Auge.

Devisen

EUR/DB EUR/USD: 

Die europäische Gemeinschaftswährung geriet in den vergangenen Handelstagen angesichts der steigenden Wahrscheinlichkeit einer nahenden US-Zinserhöhung weiter unter Druck. Im frühen Mittwochshandel fiel der Euro nun erneut unter die Marke von 1,13 US-Dollar zurück. Sollten die Bullen die Marke nicht zurückerobern können, drohen weitere Rückläufe bis auf 1,1220 US-Dollar. Erstes Zwischenziel auf der Oberseite ist die Marke von 1,1330 US-Dollar, übergeordnetes Ziel ist in der Folge weiterhin die Marke von 1,14 US-Dollar.


Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD :

Für die Ölpreise ging es seit Wochenbeginn deutlich bergauf. Am Markt ist der Fokus weiter auf die Angebotsseite gerichtet, die momentan von Produktionsausfällen in Kanada und Nigeria geschwächt wird. Mit Blick auf das Chartbild richtet sich der Fokus im Falle von Brent nun auf den horizontalen Widerstand bei 50 US-Dollar. Sollten die Bullen die Hürde überwinden, könnten weitere schnelle Hochs bis auf 52 US-Dollar folgen. Hält die Verteidigungslinie bei 47 US-Dollar hingegen nicht, geraten erneut Ziele bis 45 US-Dollar ins Visier.

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