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Die laufende Gewinnserie des DAX hielt auch zum Wochenstart, als das siebte Plus in Serie markiert werden konnte. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo die Märkte die positiven US-Vorgaben vom Wochenschluss mehrheitlich aufgegriffen hatten und insbesondere feste chinesische Börsen angesichts neuerlicher Spekulationen auf weitere chinesische Konjunkturstimuli stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag sollten sich die Bewegungen in der Folge allerdings in Grenzen halten. Positive Impulse kamen im frühen Handel vor allem von den Versorgern, die deutlich fester gehandelt wurden, nachdem die Bundesregierung zuvor verlauten ließ, dass die großen Stromkonzerne in Deutschland durchaus in der Lage seien, die Kosten der Energiewende zu stemmen. Ermutigende Signale kamen überdies aus dem heimischen Mittelstand, der die Abkühlung des Konjunkturmotors in den Schwellenländern laut Sentimentbarometer von KfW und Ifo-Institut zwar durchaus zu spüren bekommt, dem im Gegenzug aber zugleich weiterhin die robuste Binnenkonjunktur sowie die Erholung in der Eurozone und den USA zugute kommen.

Auch in den USA, wo ein Feiertag die Umsätze bremste, verlief der Handel in weitestgehend ruhigen Bahnen, zumal zu Beginn der neuen US-Berichtsaison zunächst ohnehin gespannte Zurückhaltung vorherrschen dürfte. Mit Blick auf das Thema US-Zinswende gab es nach den jüngsten Wortmeldungen diverser Falken wieder etwas moderatere Töne. Notenbankgouverneurin Lael Brainard sprach sich angesichts des sich zunehmend verdunkelnden außenwirtschaftlichen Umfeldes sowie flacher Inflationsraten für eine geduldigere Vorgehensweise bei der Zinswende aus. Unternehmensseitig brachten neuerliche Übernahmeaktivitäten, hier u.a. mit der teuersten Übernahme in der Geschichte der Technologiebranche, positive Impulse für den Aktienmarkt, während ein angesichts deutlich fallender Ölpreise schwächerer Energiesektor das Aufwärtspotenzial begrenzte. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit weiteren Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. An den Märkten in Asien werden freundliche US-Vorgaben von abermals enttäuschenden chinesischen Handelszahlen, einem in der Folge schwächeren Rohstoffsektor sowie einem festeren Yen überlagert. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen vorerst weiterhin, die Bewegungshochs bei 10.146 sowie bei 10.187 Punkten zu überwinden, bevor die nächsten Etappenziele bei 10.200 bzw. 10.250 Punkten angegangen werden können. Auf der Unterseite droht dagegen ein Angriff auf die 10.000 mit Folgetiefs bis auf 9.880 Punkte, falls die Unterstützungszone bei 10.050 bzw. 10.070 Punkten durchbrochen wird.

Devisen

Beim Währungspaar hielten sich die Bewegungen zum Wochenauftakt mangels Impulsen ebenfalls in Grenzen. Ein Test der Marke von 1,14 US-Dollar scheiterte. Sollte ein neuerlicher Angriff der Bullen erfolgreich sein, warten die nächsten Zwischenziele bei 1,1440 sowie bei 1,1470 US-Dollar. Sollte auf der Unterseite allerdings die Marke von 1,1350 US-Dollar fallen, droht ein Test der Unterstützungszone bei 1,13 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Schwache chinesische Handelszahlen brachten am Dienstag starken Gegenwind für den Rohstoffsektor mit sich, wobei die deutlich gesunkenen Importzahlen insbesondere zu sichtbaren Verlusten beim Goldpreis führten. Sollte die Unterstützung bei 1.150 US-Dollar durchbrochen werden, drohen schnelle Anschlusstiefs bis auf 1.140 US-Dollar. Gelingt den Bullen allerdings ein Gegenschlag sowie die Rückeroberung der Marke von 1.160 US-Dollar, richtet sich der Fokus auf der Oberseite womöglich schnell wieder auf die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 1.177 US-Dollar verläuft.

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