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erstellt von flatex Team

Morning News

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handel erneut mit Zugewinnen. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo aktuelle chinesische Konjunkturdaten die anhaltende Schwäche des hiesigen Industriesektors untermauerten, steigende Investitionen und abermals starke Konsumdaten gleichzeitig allerdings auch einen Hoffnungsschimmer hinsichtlich der Transformation des chinesischen Wirtschaftsmodells sowie der Effektivität der jüngsten geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen lieferten, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

An einem erneut nachrichtenarmen Handelstag blieb es vornehmlich den Schnäppchenjägern, die die jüngsten Rückläufe in Richtung 10.700 Punkte zum Einstieg nutzen, dem schwachen Euro sowie dem sich anbahnenden Mega-Deal zwischen den Bierbrauern AB Inbev und SABMiller mit einem Gesamtvolumen von gut 100 Milliarden Euro vorbehalten, das positive Sentiment zu schüren. Die wenigen Nachrichten von der Konjunkturseite fielen insgesamt positiv aus. So zeigt sich der heimische Handelsverband mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft vor dem Hintergrund der anhaltend positiven Beschäftigungslage äußerst zuversichtlich, was zugleich auch in eine angehobene Umsatzprognose für das Gesamtjahr mündete. Das Konsumklima dürfte also auch weiterhin spürbare Wachstumsimpulse für die größte Volkswirtschaft der Eurozone liefern. Darüber hinaus prognostizierten die heimischen Wirtschaftsweisen in ihrem Jahresgutachten, dass der konjunkturelle Aufwärtstrend in Deutschland auch im kommenden Jahr andauern werde. 

Weitere Nachrichten gab es zudem zur Geldpolitik. EZB-Vizepräsident Constancio signalisierte zwar, dass der Aufschwung im Euroraum stabil sei, dass die anhaltend flachen Inflationsraten allerdings zugleich weiterhin ein Grund zur Sorge bleiben würden. Am späten Mittwochabend bekräftigte der Präsident der Federal Reserve San Francisco, John Williams zudem, dass die Wahrscheinlichkeit eines US-Zinsschrittes im Dezember sehr hoch sei, falls sich die Erholung der US-Konjunktur fortsetzen sollte. Starke Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien untermauerten außerdem die Strategie der Bank of England, die in Person von Notenbankspitze Carney für 2016 jüngst steigende Zinsen angekündigt hatte. Mit Blick auf die weiterhin lähmende US-Zinswende sowie den US-Feiertag Veterans Day bewegte sich im US-Handel erneut nur wenig. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag im Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten schwache US-Vorgaben, während erfreuliche Orderzahlen für den japanischen Maschinenbau sowie ein schwächerer Yen vereinzelt stützen können. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Etappenziele auf der Oberseite zunächst bei 10.950 sowie bei 11.000 Punkten. Übergeordnetes Ziel bleibt vorerst die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 11.070 Punkten verläuft. Auf der Unterseite gilt es zunächst, die 10.800 zu verteidigen, da andernfalls Rückläufe bis zum jüngsten Bewegungstief bei 10.730 Punkten bzw. weitere Rückläufe bis auf 10.690 sowie übergeordnet bis auf 10.600 Punkte drohen.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Der Euro bewegte sich in den vergangenen Handelstagen zumeist in einer engeren Range zwischen 1,07 US-Dollar auf der Unterseite und 1,0780 US-Dollar auf der Oberseite. Frische Ausbruchssignale seitens der Charttechnik dürften allerdings erst erfolgen, wenn die Marken von 1,0670 oder 1,0830 bzw. 1,0840 US-Dollar durchbrochen werden. Mit Blick auf den Terminkalender könnten am heutigen Donnerstag sowohl frische Konjunkturdaten als auch die Worte von EZB-Präsident Draghi, der am Vormittag im Europäischen Parlament angehört wird, frische Impulse mit sich bringen.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD:

Für die Ölpreise ging es am Mittwoch weiter bergab. Frischer Gegenwind kam von weiter gestiegenen US-Lagerbeständen. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die 47-Dollarmarke zurückzuerobern, nehmen die Bären übergeordnete Ziele bis auf 44 US-Dollar ins Visier. Übergeordnetes Ziel auf der Oberseite bleibt vorerst die Marke von 49 US-Dollar.

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