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Durch den ersten Tagesverlust nach vier aufeinanderfolgenden Gewinntagen fiel der DAX zur Wochenmitte wieder unter die 10.000-Punktemarke zurück. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo ein festerer Yen und die gesunkene Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen Chinas belasteten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Handel.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag waren frische Zahlen aus der britischen Industrie zunächst die einzigen harten Konjunkturdaten, die es zu begutachten gab. Und wie in den vergangenen Tagen sollten die Zahlen aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der EU auch diesmal einen gemischten Eindruck hinterlassen, da die Gesamtproduktion in Großbritannien im März zwar leicht gestiegen, mit Blick auf die Quartalsentwicklung unter dem Strich allerdings bereits das zweite Quartal in Folge zurückgefallen war. Am heimischen Aktienmarkt, wo die Investoren nach den jüngsten Zugewinnen auch mangels weiterer Impulse sowie angesichts eines fester tendierenden Euros erst einmal Gewinne mitnahmen, hatten die Daten dagegen kaum Gewicht.

Interessante Aussagen gab es im weiteren Tagesverlauf dann zum großen Konjunkturbild zu vernehmen. Wie das Ifo-Institut in einer neuen Studie betonte, hatte sich das Weltwirtschaftsklima im laufenden Quartal wieder etwas verbessert. Die zuletzt beobachtete konjunkturelle Abwärtsbewegung sei in nahezu allen Regionen zum Erliegen gekommen, so die Ökonomen. Passend dazu signalisierte auch der Frühindikator der OECD, dass der Abwärtstrend in den Schwellenländern weiter abnehme. In der Folge verbesserte sich der konjunkturelle Ausblick für die großen Schwellenländer Brasilien und Russland. In China scheine sich das Wachstum zudem weiter zu stabilisieren. Gleiches gelte für die großen Industrienationen Deutschland und Japan. Das Wachstum in der Eurozone lag im März außerdem weiter über dem historischen Trendniveau. Allerdings sollte der OECD-Frühindikator auch die sich andeutende Abkühlung in den großen Volkswirtschaften USA und Großbritannien bestätigen. Auf den US-Handel hatte diese Nachricht jedoch kaum Einfluss. Hier waren es vielmehr enttäuschende Geschäftszahlen, die negative Akzente setzen sollten. Die US-Indizes fielen bis zum Handelsschluss deutlich zurück.

DAX

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Märkte von frisch aufgekommenen Konjunktursorgen belastet, nachdem eine Vielzahl an Ergebnissen aus der laufenden Berichtsaison enttäuschte und der Gouverneur der japanischen Zentralbank vor großen Konjunkturrisiken warnte. Die Futures auf die US-Indizes präsentieren sich nach den Vortagesverlusten zunächst erholt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst leichter erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus auf die 10.000-Punktemarke gerichtet. Sollten die Bullen die Hürde nicht überwinden können, drohen Rückläufe bis auf 9.880 bzw. 9.800 Punkte. Erstes Etappenziel oberhalb der 10.000-Punktemarke ist die Marke von 10.120 Punkten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD

Dem Euro gelang es zur Wochenmitte, die Marke von 1,14 US-Dollar zurückzuerobern. Sollten sich die Bullen oberhalb dieser Marke behaupten können, finden sich die nächsten Zwischenziele bei 1,1460 bzw. 1,1470 US-Dollar. Ein Gegenschlag der Bären könnte auf der Unterseite dagegen erste Ziele bis 1,1330 US-Dollar mit sich bringen.

Rohstoffmarkt

Gold in USD

Der schwache US-Dollar brachte am Mittwoch frischen Rückenwind für das Edelmetall mit sich, allerdings scheiterte ein Angriffsversuch auf die Widerstandszone bei 1.280 US-Dollar. Sollten die Bullen bei einem erneuten Angriff erfolgreich sein, sind übergeordnet Ziele bis in den Bereich um 1.300 bzw. 1.306 US-Dollar denkbar. Gelingt es den Bullen nicht, die Hürde zu überwinden, drohen Rückläufe bis 1.250 US-Dollar.

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