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erstellt von flatex Team

Morning News

Am Dienstag ging der DAX mit lediglich überschaubaren Zugewinnen nahe seines Vortagesniveaus aus dem Handel. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo schwache Vorgaben der Wall Street sowie erneute Schwächesignale aus China auf den Kursen lasteten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Nach den Verlusten zum Wochenauftakt wurde der Stabilisierungsversuch zunächst von insgesamt positiven Industriedaten aus Frankreich und Italien gestützt, wobei insbesondere die ermutigenden Daten aus Frankreich zu gefallen wussten. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone konnte die Gesamtproduktion im September trotz des marginalen Zuwachses wider Erwarten weiter ausgeweitet werden. Im Anschluss hatte auch Italiens Industrie für September eine Steigerung des Ausstoßes gemeldet. Hier waren die Zahlen aber etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Weitere positive Impulse für den Aktienmarkt kamen in der Folge fast ausschließlich von einer schwächer tendierenden europäischen Gemeinschaftswährung.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag bewegte sich auch im US-Handel wenig. Allerdings signalisierten unerwartet stark gestiegene Lagerbestände des US-Großhandels für den September sowie nach oben korrigierte Zahlen für den August, dass die Wachstumszahlen der USA für das dritte Quartal möglicherweise weiter nach oben korrigiert werden könnten. Die Umsatzzahlen der Großhändler zogen im September entsprechend ebenfalls weiter an. Doch auch weitere erfreuliche Anzeichen hinsichtlich eines anhaltenden Aufwärtstrends bei der Entwicklung der Reallöhne in der größten Volkswirtschaft der Erde erhöhten doch lediglich nur die Wahrscheinlichkeit eines ersten Zinsschrittes der US-Notenbank im Dezember – jenem Szenario, das aktuell die Märkte lähmt. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag uneinheitlich und nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Fernost präsentieren sich die Märkte mit durchwachsenen chinesischen Konjunkturdaten, die zum einen den anhaltenden Abwärtstrend auf dem Industriesektor der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde untermauern, die mit anziehenden Investitionen und gestiegenen chinesischen Konsumausgaben im Gegenzug aber auch Hoffnung machen, uneinheitlich. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite weiterhin bei 10.880, 10.950 und 11.000 Punkten. Sollte die 10.800 auf der Unterseite nicht gehalten werden können, warten die nächsten Zwischenziele bei 10.740, 10.690 sowie bei 10.600 Punkten.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Der Euro stand am Dienstag weiter unter Druck und fiel bis zum Unterstützungsbereich bei 1,0670 US-Dollar zurück, bevor die Bullen zum Gegenschlag ausholten und die Gemeinschaftswährung wieder deutlich über die Marke von 1,07 US-Dollar hievten. Sollte es in der Folge jedoch nicht gelingen, die Widerstandszone bei 1,0830 bzw. 1,0840 US-Dollar zu überwinden, könnte bald ein erneuter Test der genannten Unterstützungszone erfolgen. Mit Blick auf den überschaubaren Terminkalender ist heute zumindest von der Konjunkturseite allerdings kaum mit stärkeren Impulsen zu rechnen.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD:

Für die Ölpreise ging es in den vergangenen Tagen in der Tendenz nach unten. Neben insgesamt schwachen chinesischen Konjunkturdaten und dem festeren US-Dollar belastet weiterhin die starke Angebotsseite. Mit Blick auf den Chart warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite bis auf Weiteres bei 49 sowie bei 50 US-Dollar. Bei einem Bruch unter die 47-Dollarmarke findet sich das übergeordnete Ziel bei 44 US-Dollar.

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