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Mit dem vierten Plus in Serie gelang es dem DAX am Dienstag, die 10.000-Punktemarke zurückzuerobern.

Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo ermutigende chinesische Konjunkturdaten, ein schwächerer Yen sowie anziehende Ölpreise stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Heimische Konjunkturdaten, die noch vor der Eröffnung gemeldet wurden, hatten indes einen insgesamt durchwachsenen Eindruck hinterlassen. So wussten die unerwartet stark gestiegenen Exportzahlen aus der heimischen Handelsbilanz zu gefallen, welche im März jedoch zugleich noch immer unter dem Vorjahresniveau lagen. Allerdings rechnet der deutsche Außenhandel in diesem Jahr auch weiterhin mit einem neuen Exportrekord. Die Importzahlen waren dagegen deutlich stärker zurückgefallen als erwartet. Darüber hinaus musste auch die heimische Industrie einen deutlichen Rückschlag verkraften, da die Gesamtproduktion im März nicht nur deutlich gesunken war, sondern weil auch das Minus im Februar stärker ausgefallen war als zunächst prognostiziert. Im Anschluss vermochten die weiteren Industriedaten aus der Eurozone ebenso wenig zu überzeugen. Aus Frankreich wurde wider Erwarten eine rückläufige Industrieproduktion gemeldet, in Italien wurden die Prognosen angesichts einer stagnierenden Gesamtproduktion ebenfalls verfehlt.

Die erfreulichen Handelszahlen, die aus Großbritannien gemeldet wurden, waren mit Blick auf die Nachrichtenlage aus Europa zwar ein positiver Kontrapunkt, allerdings dürften die gestiegenen Exportzahlen wohl insbesondere auf das in den vergangenen Monaten deutlich schwächere britische Pfund zurückzuführen sein, hinter dem sich allerdings die Sorgen und Unsicherheiten rund um einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union verbergen. Die Nachrichten aus den USA waren am Nachmittag deutlich positiver gefärbt. Frische Zahlen vom Arbeitsmarkt signalisierten, dass die Arbeitskräftenachfrage weiterhin auf historisch hohem Niveau verharrt. Darüber hinaus deuteten die im März erstmals seit September gestiegenen Lagerbestände und Umsatzzahlen eine mögliche Trendwende und neue Zuversicht unter den US-Großhändlern an. Im Windschatten der anziehenden Ölpreise sowie des deutlich festeren Rohstoffsektors beschlossen die US-Indizes den Handelstag im Plus.

DAX

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien kann ein freundlicher Rohstoffsektor nur bedingt stützen, während die Bullen von einem festeren Yen sowie gesunkenen Hoffnungen auf weitere geldpolitische Stimuli aus China zurückgehalten werden. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, sich oberhalb der 10.000-Punktemarke zu behaupten. Die nächsten Zwischenziele finden sich bei 10.120 Punkten sowie übergeordnet im Bereich der Widerstandszone um die 200-Tage-Linie bei 10.200 Punkten. Sollten die Bären die Oberhand gewinnen, drohen unterhalb der 10.000-Punktemarke erste Rückläufe bis auf 9.880 bzw. 9.800 Punkte.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Auch am Dienstag tat sich beim Währungspaar nur wenig. Die nächsten Zwischenziele finden sich damit vorerst weiterhin bei 1,1330 bzw. 1,13 US-Dollar auf der Unterseite sowie bei 1,1460 bzw. 1,1470 US-Dollar auf der Oberseite.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD 

Nach dem Einbruch zu Wochenbeginn ging es für die Ölpreise am Dienstag wieder deutlich bergauf. Ursache sind deutlich gestiegene Angebotsrisiken. Neben der beeinträchtigten Produktion in Kanada mehren sich nun auch die Sorgen um die Ölproduktion im Nigerdelta sowie im vom Bürgerkrieg zerrissenen Libyen. Nächstes Etappenziel auf der Oberseite ist weiterhin die Marke von 47 US-Dollar. Die Bären behalten weiterhin die Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 42 US-Dollar im Visier.

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