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Der DAX verbuchte zu Wochenbeginn das dritte Plus in Serie, allerdings misslang es den Bullen, sich oberhalb der 10.000-Punktemarke zu behaupten. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo freundliche US-Vorgaben vom Wochenschluss, anziehende Ölpreise und ein schwächerer Yen angesichts schwacher chinesischer Handelszahlen nur vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten überraschend starke Auftragszahlen für die heimische Industrie beflügelt. Zu den ermutigenden Nachrichten des Statistischen Bundesamtes gehörten nicht nur der Auftragseingang, der im März deutlich über den Erwartungen lag, sondern auch deutlich nach oben korrigierte Orderzahlen, die den Rückgang der Bestellungen im Februar relativierten. Besonders erfreulich: Bei den jüngsten Bestellzahlen stachen stark gestiegene Orderzahlen aus dem Ausland hervor. Durch die jüngste Aufhellung der Geschäftserwartungen im verarbeitenden Gewerbe sei auf dem Sektor mit einer Fortsetzung des moderaten Aufschwungs zu rechnen, so ein Kommentar des Bundeswirtschaftsministeriums.

Auch der Internationale Währungsfonds bleibt mit Blick auf die heimische Wirtschaft positiv gestimmt. In diesem Jahr werde die Volkswirtschaft insbesondere dank der starken Binnennachfrage weiter ihrem moderaten Wachstumspfad folgen. Indes schätzen die Investoren die Aussichten für den Euroraum wieder etwas positiver ein. Der jüngste Sentix-Konjunkturindex hatte sich im Mai stärker aufgehellt als erwartet, da sich die Einschätzung der aktuellen Lage deutlich verbessert hatte. Unter dem Strich bleibe die Wachstumsdynamik allerdings auch im Währungsblock lediglich moderat, so das Resümee der Studie. An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag tat sich im US-Handel anschießend nur mehr wenig. Aussagen von Chris Evans, dem Präsidenten der Federal Reserve Chicago, laut denen die konjunkturelle Lage in den USA zwar gut sei, vereinzelte Schwächesignale mit Blick auf die Geldpolitik allerdings für Zurückhaltung sprechen würden, wurden am Aktienmarkt mit Wohlwollen registriert. Positive Impulse lieferten sie dagegen nicht. Vom schwachen Rohstoffsektor und einbrechenden Ölpreisen belastet, beschlossen die US-Indizes den Handelstag schließlich nahe ihrer Schlusskurse vom Freitag.

DAX: 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien werden die Märkte von einem schwächeren Yen sowie ermutigenden Konjunkturdaten aus China gestützt, wo sowohl der Automarkt als auch frische Inflationsdaten positive Signale senden. Die Futures auf die US-Indizes drehen ins Plus. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive verharrt der Fokus weiterhin auf der 10.000-Punktemarke. Die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite finden sich im Bereich der Vortageshochs bei 10.070 Punkten sowie in der Folge bei 10.120 Punkten. Auf der Unterseite drohen unterhalb von 9.880 Punkten weitere Rückläufe bis auf 9.800 Punkte.

Devisen

EUR/DB EUR/USD

Am Montag fiel der Euro unter die Marke von 1,14 US-Dollar zurück. Sollten die Bullen die Marke nicht zurückerobern können, dürften auf der Unterseite weitere Ziele bis auf 1,1330 bzw. 1,13 US-Dollar angesteuert werden. Ein Gegenschlag der Bullen könnte dagegen zunächst frische Hochs bis in den Bereich um 1,1460 bzw. 1,1470 US-Dollar mit sich bringen.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD 

Die Ölpreise drehten zu Wochenbeginn deutlich ins Minus, nachdem die Feuerwehr langsam aber sicher die Kontrolle über die Waldbrände in Kanada erlangt. Überdies richtet sich der Fokus am Markt wieder zunehmend auf die starke Angebotsseite, da mit neuesten US-Lagerdaten ein weiterer Anstieg der Lagerbestände erwartet wird. Der zuletzt wieder festere US-Dollar komplettiert die für die Bullen negative Nachrichtenlage. Im Falle von Brent nehmen die Bären nun die Unterstützungszone um die 200-Tage-Linie bei 42 US-Dollar ins Visier. Übergeordnetes Ziel auf der Oberseite bleibt dagegen die 47-Dollarmarke.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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