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Nach den Verlusten zum Wochenschluss konnte der DAX am Montag leichte Zugewinne verbuchen. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo gesunkene Zinssorgen und ein freundlicher Rohstoffsektor ein Gegengewicht zum belastenden festeren Yen bildeten, startete der DAX freundlich in den Tag.

Frische Orderzahlen für die heimische Industrie, die noch vor der Eröffnung gemeldet wurden, hatten kaum Akzente setzen können. Obwohl der Auftragseingang im April auf den ersten Blick enttäuschte, stimmten die deutlich nach oben korrigierten Bestellzahlen für den ohnehin starken Vormonat zumindest milde. Mit Blick auf das Kleingedruckte war es erneut die robuste Nachfrage aus dem Inland sowie aus dem Euroraum, die die Bestellzahlen stützte. Diese konjunkturelle Momentaufnahme der Eurozone wurde im Anschluss auch von der jüngsten Sentix-Studie unterstrichen, da die Stimmung unter den Anlegern im Euroraum laut des Analysehauses im Juni vor allem wegen robuster Konjunkturdaten auf ein neues Jahreshoch geklettert war.

Unter dem Strich bewegte sich an einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag dennoch wenig, zumal das Geschehen auf dem Parkett vor einer mit Spannung erwarteten Rede der US-Notenbankpräsidentin ohnehin eher von Zurückhaltung geprägt war. Die Worte von Janet Yellen brachten am Abend allerdings kaum neue Erkenntnisse zur Geldpolitik der Federal Reserve zu Tage. Die oberste US-Währungshüterin bekräftigte allerdings ihre Position, dass graduelle Zinsanhebungen weiterhin angemessen seien. Vor dem Hintergrund der zuletzt enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten zeichnete sie dennoch ein insgesamt positives Bild vom aktuellen Zustand des Jobmotors sowie der gesamten US-Wirtschaft und mahnte, einem einzelnen Report nicht allzu viel Bedeutung beizumessen, zumal sich bei der Einkommensentwicklung endlich eine gewisse, lang ersehnte Dynamik entwickeln könnte. Mit ihren Worten pflichtete sie somit Eric Rosengren, dem Präsidenten der Federal Reserve Boston bei, der einige Stunden zuvor in Helsinki angesichts eines robusten US-Wirtschaftswachstums mit Blick auf die kommenden Monate weiterhin mit einer erneuten Zinserhöhung rechnet. Im Windschatten anziehender Ölpreise sowie eines insgesamt freundlichen Rohstoffsektors beschlossen die US-Indizes den Handelstag im Plus.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die freundlichen Vorgaben der Wall Street auf, während ein schwächerer Yen und die zuletzt positiven Impulse vom Rohstoffsektor zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive verharrt der Fokus weiterhin auf der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 10.094 Punkten verläuft. Sollte die Unterstützung verteidigt werden, könnten auf der Oberseite erste Zwischenziele bis auf 10.200 bzw. 10.250 Punkte angelaufen werden. Sollten die Bären die Unterstützung durchbrechen, drohen ein Angriff auf die 10.000-Punktemarke sowie weitere Rückläufe bis 9.880 Punkte.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Beim Währungspaar bewegte sich zum Wochenstart mit Ausnahme zwischenzeitlicher Sprünge rund um die Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen unter dem Strich nur wenig. Während die anhaltende Zuversicht Yellens beim Blick auf die US-Wirtschaft gegen eine weitere deutliche Aufwertung der europäischen Gemeinschaftswährung spricht, wird das Aufwärtspotenzial des US-Dollars vorerst von den jüngsten Schwächesignalen vom US-Arbeitsmarkt und den daraus resultierenden Zweifeln an einer schnellen weiteren Zinsanhebung der Federal Reserve begrenzt. Mit Blick auf den Chart haben die Bullen oberhalb der jüngsten Bewegungshochs bei 1,1390 US-Dollar weitere Ziele bis 1,1460 bzw. 1,1470 US-Dollar im Visier. Den Bären müsste es hingegen zunächst gelingen, die Unterstützungszone bei 1,13 US-Dollar zu durchbrechen.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD:

Der zuletzt schwächer tendierende US-Dollar und die Aussicht auf ein nahendes Ende des Überangebots bescheren den Bullen am Ölmarkt aktuell Rückenwind. Sollte die 50-Dollarmarke im Falle von Brent verteidigt werden können, sind auf der Oberseite zunächst weitere Hochs bis 52 US-Dollar möglich. Nächstes Etappenziel auf der Unterseite ist die Marke von 47 US-Dollar.

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