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erstellt von flatex Team

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Mit einem marginalen Plus von drei Punkten tat sich beim DAX am Donnerstag nur wenig. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo der festere Yen und neuerliche Konjunktursorgen vor allem die japanischen Börsen tief ins Minus drückten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Robuste Signale vom spanischen Arbeitsmarkt konnten im frühen Handel zudem kaum stützen, da die Investoren angesichts des Zusammentreffens der Ölminister der OPEC und des anstehenden Zinsentscheides der Europäischen Zentralbank sowie der möglicherweise daraus resultierenden, marktbewegenden Impulse vorerst in der Deckung blieben. Die Überraschungen blieben allerdings aus. Die Organisation erdölexportierender Länder konnte sich erneut nicht auf die Begrenzung der Förderquoten einigen, auf die im Vorfeld des Treffens hin und wieder spekuliert worden war. Und auch die Hüter der europäischen Gemeinschaftswährung hatten erwartungsgemäß wenig Neues zu verkünden. Der Start des EZB-Kaufprogramms für Unternehmensanleihen in der kommenden Woche, die für dieses Jahr angehobene Wachstumsprognose für die Eurozone und angehobene Inflationserwartungen wurden jedoch zumindest mit Wohlwollen registriert.

Am Nachmittag untermauerten frische Daten vom US-Arbeitsmarkt schließlich die Erwartungen, dass eine weitere Zinsanhebung der US-Notenbank wohl nur mehr eine Frage weniger Wochen ist. Sowohl die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten als auch die Daten des Dienstleisters ADP, der für den Monat Mai 173.000 frisch geschaffene Arbeitsplätze meldete und zudem die Zahl der geschaffenen Stellen für den Vormonat nach oben revidierte, signalisierten erneut, dass der übergeordnete Trend am Arbeitsmarkt weiter deutlich aufwärts gerichtet ist. Passend dazu bekräftigte Robert Kaplan, der Präsident der Federal Reserve Dallas abermals seine Überzeugung, dass die US-Währungshüter die Zinsen in naher Zukunft anheben sollten. Mit anziehenden Ölpreisen konnten sich die US-Indizes vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichtes am heutigen Freitag bis zum Handelsschluss schließlich noch in die Gewinnzone retten.

DAX:

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, während ein freundlicher Rohstoffsektor zusätzlich stützt und Schwächesignale vom chinesischen Dienstleistungssektor kaum Beachtung finden. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive könnten die Bullen übergeordnet Ziele bis 10.470 Punkte anlaufen, falls es gelingen sollte, die Widerstandszone bei 10.300 Punkten zu durchbrechen. Auf der Unterseite bleibt der Fokus auf die 200-Tage-Linie gerichtet, die aktuell bei 10.099 Punkten verläuft. Sollten die Bären hier die Oberhand gewinnen, droht ein schneller Angriff auf die 10.000-Punktemarke.

Devisen

EUR/DB EUR/USD:

Am Donnerstag scheiterte ein Ausbruchsversuch des Euro über die Marke von 1,12 US-Dollar, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi einmal mehr bekräftigt hatte, dass die Zinsen im Euroraum auch nach dem Ende des Anleihekaufprogramms im Frühjahr 2017 niedrig bleiben werden. Damit rückt auf der Unterseite erneut die 200-Tage-Linie in den Fokus, die aktuell bei 1,1095 US-Dollar verläuft. Oberhalb von 1,12 US-Dollar wartet das nächste Zwischenziel hingegen bei 1,1260 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Oil Brent in USD :

Obwohl sich die OPEC am Donnerstag nicht auf eine Begrenzung der Förderquoten einigen konnte, drehten die Preise in den letzten Handelsstunden wieder ins Plus, nachdem die USA erneut gesunkene Ölreserven gemeldet hatte. Sollten sich die Bullen im Falle von Brent oberhalb der 50-Dollarmarke etablieren können, wartet das nächste Etappenziel bei 52 US-Dollar. Auf der Unterseite behalten die Bären weiterhin Ziele bis 47 US-Dollar im Visier.

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