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Briten verlieren an Bonität, Obama verliert bei TTIP und TTP und die Niederlande bilden Hellseher aus

Das geplante EU-Referendum Großbritanniens kommt bei Ratingagenturen nicht gut an, US-Abgeordnete wollen bei Freihandels-Beschlüssen weiter mitreden, und in Holland fördert das Arbeitsamt die Ausbildung zum Telefonorakel.

Bonitätsverlust für Großbritannien?

Im Zuge des bevorstehenden Referendums der Briten über einen Verbleib in der EU sieht die Ratingagentur Standard & Poor’s die konjunkturellen Aussichten kritisch. Die Analysten prognostizieren dem Land eine Herabstufung der Bonität, heißt es in einem Bericht der Welt (http://goo.gl/6Z9TVy). Die Prognose von bis dato „AAA“ wurde auf „negativ“ gesenkt. Die breite Unterstützung für das Referendum im Land lasse vermuten, dass „wirtschaftspolitische Entscheidungen stärker von parteipolitischen Erwägungen beeinflusst werden als wir angenommen hatten“, urteilt die Agentur. 

Doch keine Chlorhühner für Europa?

Im US-amerikanischen Abgeordnetenhaus haben die Freihandelspläne Barack Obamas einen herben Rückschlag erlitten. Mit Unterstützung von Mandatsträgern aus den eigenen Reihen der Demokraten wurde jetzt eine Mandatsentwurf zur Liberalisierung von Handelsströmen mit Mehrheit abgelehnt, schreibt das Handelsblatt (http://goo.gl/lZ3XGZ). Die Beschlussvorlage mit Namen „Fast Track“ sollte dafür sorgen, dass die Parlamentarier für mehrere Jahre auf das eigenhändige Abstimmungsrecht zum Freihandel verzichtet hätten. Für die geplanten Abkommen der USA, TTIP und TTP, bedeute das möglicherweise das Aus, so der Bericht.

Hellseher als Traumjob?

Für die niederländischen Arbeitsbehörden ist es offenbar ein Beruf mit Zukunft: Die Arbeitsämter des Nachbarlandes fördern seit Kurzem die Ausbildung zum Hellseher mit Zuschüssen, berichtet der Focus (http://goo.gl/zCbjQ9). In der Umschulung zum „spirituellen Telefonratgeber“, die ein privates Unternehmen in den Niederlanden schon bei über 1.000 Probanden durchgeführt hat, lernen die Orakel in Spe unter anderem die Handhabung von Kristallkugeln sowie das korrekte Legen von Tarotkarten. Die Ausbildung sei anerkannt und enthalte eine Jobgarantie, so ein Sprecher der Arbeitsbehörde. Darum sei sie auch förderungswürdig. Rund 29 Cent pro Minute verdient ein „Telefonspiritueller“ im Anschluss an seine Ausbildung, heißt es.

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