Steuern

Sie haben Fragen zum Thema Steuern?
Hier finden Sie Antworten zu den am häufigst gestellten Fragen rund um das Thema Steuern.

FAQs Steuern


Steuern

Sie haben Fragen zum Thema Steuern und allem, was damit zusammenhängt? Nachfolgend finden Sie die Antworten darauf.
Allgemein zu Steuern
Gilt auch bei flatex die first in first out Regelung?

Ja, selbstverständlich gilt bei uns die first in first out Regelung.

First in first out heißt, dass die Wertpapiere einer Gattung, die als erstes in Ihrem Depot waren auch als erstes wieder verkauft werden. Dies ist ein automatisierter Prozess.

Sie können sich bei einem Verkauf also nicht aussuchen, welche Stücke einer Gattung veräußert werden sollen. Es sind automatisch immer die ältesten.

Um eine Trennung von abgeltungsteuerfreien und abgeltungsteuerpflichtigen Stücken erzielen zu können, müssen Sie bitte ein neues Konto/Depot eröffnen und die steuerfrei veräußerbaren Stücke mittels Depotübertrag übertragen lassen. Auch bei einem Depotübertrag werden zuerst die älteren Stücke übertragen.

Sollten Sie weitere Fragen hierzu haben, stehen wir Ihnen hier jederzeit gerne zur Verfügung.

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Mit welchen Daten arbeitet die Bank bei der Berechnung der Abgeltungsteuer auf Wertpapiertransaktionen?

Grundlage aller Berechnungen sind die so genannten WM-Daten (Verweis auf Wertpapiermitteilung)

Der WM-Daten Service, Frankfurt, (WM) bietet eine umfassende Finanz-Datenbank mit integrierten Daten/Informationen zu über 300.000 Finanzinstrumenten, die von der Kreditwirtschaft für die Abwicklung von Wertpapiergeschäften eingesetzt wird. Das Bundesministerium für Finanzen hat angeordnet, dass die Institute die von WM veröffentlichten Daten beim Kapitalsteuerabzug zu übernehmen haben.
Die Datenbank der WM wird mit den von den Emittenten der Wertpapiere bereitgestellten Informationen befüllt.
Von Emittenten vorgenommene Änderungen und/oder verspätete Veröffentlichungen in den WM-Daten, die steuerliche Auswirkungen für den Kunden haben, werden von der Bank mit Valuta der Kenntnisnahme berücksichtigt.

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Wann wird die Abgeltungsteuer abgezogen?

Die Abgeltungsteuer betrifft alle Einkünfte aus privaten Kapitalvermögen (z.B. Zinserträge, Erträge aus Anleihen oder Schuldverschreibungen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds oder Termingeschäften etc.).
Des Weiteren fällt die Steuer bei Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften (wenn der Kauf des entsprechenden Papiers nach dem 01.01.2009 stattfand) an.


Eine Besonderheit zu dieser grundsätzlichen Aussage bilden Risiko-Zertifikate.

Hierbei ist folgende Übergangsregelung zu beachten:

  • Kaufdatum vor dem 15.03.2007 und Veräußerung bzw. Fälligkeit nach Ablauf der Spekulationsfrist > unbegrenzt steuerfrei.
  • Kaufdatum zwischen dem 15.03.2007 und dem 31.12.2008 und die Veräußerung bzw. Fälligkeit erfolgt nach dem 01.07.2009 >  Zufluss unterliegt der Abgeltungsteuer
  • Kaufdatum nach 01.01.2009 > Zufluss unterliegt generell der Abgeltungsteuer

 

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Was ist die Abgeltungsteuer?

Seit dem 1.1.2009 erfasst die Abgeltungsteuer private Kapitaleinkünfte (z.B. Zinsen) in Deutschland. Der Abgeltungsteuersatz beträgt einheitlich 25 % zzgl. darauf 5,5 % Solidaritätszuschlag (Soli). Der Einbehalt der Kirchensteuer erfolgt seit dem 01.01.2015 automatisch und wird an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt. 

Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer grundsätzlich abgegolten und muss nicht mehr in der Einkommensteuer angegeben werden. 

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Werden die Transaktionsgebühren bei der Steuerberechnung berücksichtigt?

Die Transaktionsgebühren werden bei der biw AG erst über Nacht gebucht. Das bedeutet, dass die Kauf-/Verkaufsgebühren bei der Berechnung der Abgeltungsteuer zunächst nicht berücksichtigt werden.
Diese vermindern jedoch Ihren abgeltungsteuerpflichtigen Betrag.
In der Verkaufsabrechnung, die Ihnen am Folgetag zur Verfügung gestellt wird, sind die Transaktionskosten eingerechnet. Mit der Belastung der Verkaufsgebühr wird die zuviel bezahlte Steuer berücksichtigt. Wenn im Steuerreport keine gezahlte Steuer ausgewiesen ist erfolgt die Verrechnung im Verlustverrechnungstopf.

Im nachfolgenden Beispiel gehen wir von einem Kauf und Verkauf im außerbörslichen Direkthandel aus:

Sie haben einen Gewinn von 100,- EUR erzielt. Hierauf wird eine Steuer in Höhe von 25,- EUR +1,38 EUR Soli einbehalten. Darin nicht berücksichtigt sind die Gebühren:

11,80 EUR  Kauf- und Verkaufsgebühren

  •  x 25% AgSt = 2,95 EUR
  •  x 5,5 % Soli = 0,16 EUR
  • ergibt insgesamt 3,11 EUR zuviel entrichtete Steuer; dieser Betrag wird nun Ihren Verkaufsgebühren in Höhe von 5,90 EUR abgezogen

Über Nacht würden daraufhin folgende Buchungen durchgeführt werden:

  5,90 EUR Verkaufsgebühren
- 3,11 EUR Steuererstattung
  2,79 EUR tatsächliche Gebührenbelastung.

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Wie werden ausgeknockte Optionsscheine steuerlich berücksichtigt?

Wird ein nach dem 01.01.2009 erworbener Optionsschein ausgebucht ist für die Verlustverrechnung entscheidet, ob vom Emittenten ein Restwert geliefert wird: Wird der Optionsschein ohne Restwert ausgebucht ist eine steuerliche Anrechnung nicht möglich. Wird der Optionsschein jedoch mit einem Restwert ausgebucht (auch wenn dieser nur einen zehntel Cent beträgt) erfolgt eine steuerliche Verlustverrechnung.

Bei einer Wertlosaussbuchung können Sie versuchen den Verlust über Ihre Einkommensteuererklärung berücksichtigen zu lassen. Ob Ihr Finanzamt den Verlust anerkennt können wir Ihnen leider nicht mitteilen. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Kaufabrechnung sowie die Ausbuchungsanzeige ein.

Sollte nach dem Knock Out noch ein Verkauf beim Emittenten möglich sein erhalten Sie eine Verkaufsabrechnung und der Verlust wird in diesem Fall von der biw AG angerechnet.

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Wie werden die Steuerbuchungen für mich dokumentiert?

Jede steuerliche Transaktion können Sie nach dem Logon unter dem Reiter "Konto und Depot" - "Steuerbuchungen" einsehen. Hier wird Ihnen auch  Ihr aktueller steuerlicher Stand angezeigt. Mit der Eingabe eines Datums bzw. einer Transaktionsnummer können Sie gezielt nach Buchungen suchen.

Darüber hinaus wird Ihnen vierteljährlich in Ihrem Archiv ein Steuerreport zur Verfügung gestellt. Bei diesem Steuerrepot handelt es sich um keine Steuerbescheinigung im Sinne des Einkommensteuergesetzes.

Der Steuerreport liefert den Kunden, die ihre Konto- und Depotbestände dem Privatvermögen zurechnen, unterjährig jeweils die aktualisierten Daten in folgenden Bereichen:

  • Aktien-Verlusttopf
  • Steuerpflichtiger Kapitalertrag nach Verrechnung Aktien-Verlusttopf
  • Allgemeiner Verlusttopf
  • Steuerpflichtiger Kapitalertrag nach Verrechnung Allgemeiner Verlusttopf
  • Freistellungsauftrag
  • anrechenbare ausländische Quellensteuer (max. 25 % des Kapitalertrags)
  • einbehaltene Kapitalertragsteuer
  • einbehaltener Solidaritätszuschlag
  • ggf. einbehaltene Kirchensteuer

Bei Kunden, deren Konten und Depots dem Betriebsvermögen zuzurechnen sind wird ein verkürzter Steuerreport erstellt.
Es wird kein Steuerreport für Konten und Depots von Kapitalgesellschaften erstellt.

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Freistellungsauftrag/ NV-Bescheinigung
Ab wann gilt mein Freistellungsauftrag?

Der Freistellungsauftrag gilt immer ab Hinterlegung des Antrages bei uns im System.

Wenn Sie den Antrag online stellen, so wird dieser auf Grund der Über-Nacht-Verarbeitung Ihrer Eingaben am Folgetag wirksam.

Am Jahresende wird automatisch eine Steueroptimierung von der biw AG durchgeführt. Noch verrechenbare Freistellungsbeträge werden mit bereits einbehaltener Abgeltungsteuer verrechnet, sodass ggfs. eine Steuererstattung stattfindet.

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Das Finanzamt hat meine NV-Bescheinigung mit sofortiger Wirkung widerrufen. Wie bekomme ich diese nun von der biw AG zurück?

Die biw AG wird Ihnen Ihre NV-Bescheinigung selbstverständlich zurück senden, sofern Sie hierfür einen schriftlichen und im Original unterschriebenen Auftrag hierüber erhält.

Bitte senden Sie das formlose Schreiben an die biw AG, Magazinstraße 2 in 08056 Zwickau.

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Für welche Konten/Depots gilt der Freistellungsauftrag?

Der von Ihnen gestellte Freistellungsauftrag gilt immer für alle Konten und Depots die bei der biw AG auf Ihren Namen lauten.

Bei einem Ehegatten-Gemeinschaftskonto müssen beide Kontoinhaber den Freistellungsauftrag erteilen. Sollten auch Einzelkonten der Ehegatten vorhanden sein, greift der Freistellungsauftrag auch für diese Konten.

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Wie kann ich bei flatex /biw AG eine NV-Bescheinigung hinterlegen lassen?

Damit Ihre NV-Bescheinigung berücksichtigt werden kann, müssen Sie uns bitte ein Original der NV-Bescheinigung zukommen lassen.

Diese Übermittlung kann formlos unter Angabe Ihrer Kundennummer erfolgen.

Bitte senden Sie Ihre NV-Bescheinigung an die folgende Adresse:
biw AG
Magazinstraße 2
08056 Zwickau.

Bitte beachten Sie, dass die NV-Bescheinigung bei der Bank verbleibt und nicht zurückgesandt wird.

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Wie kann ich einen Freistellungsauftrag stellen oder ändern?

Zur Einreichung/ Änderung Ihres Freistellungsauftrages loggen Sie sich bitte ein und klicken Sie dann auf den Reiter „Einstellungen“ - „persönliche Daten“.

Hier können Sie nun einen neuen Freistellungsauftrag erfassen bzw. einen bereits bestehenden Auftrag ändern.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben im Antrag (ledig oder verheiratet) mit den bei uns angegeben Stammdaten übereinstimmen muss, da das System Ihren Antrag ansonsten als inhaltlich falsch deklarieren und dementsprechend nicht annehmen würde.

Sollten sich Ihre Stammdaten durch Heirat oder Scheidung o.ä. geändert haben, so müssten Sie uns diese Änderung vorab mit dem Formular "Änderung von Kundenstammdaten" mitteilen. Eine Kopie der Heirats- oder Scheidungsurkunde ist bitte beizufügen.  Erst nach Eingabe Ihres neuen Familienstandes können Sie Ihren Freistellungsauftrag online ändern.

Alternativ können Sie den Freistellungsauftrag auch per Post an die biw Bank, Magazinstr. 2, 08056 Zwickau senden.

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Wird mein Freistellungsauftrag bei der Konto-/ Depotschließung automatisch gelöscht?

Bei einer Konto-/Depotschließung wird Ihr Freistellungsauftrag auf den verbrauchten Betrag herabgesetzt und bis zum 31.12. des lfd. Jahres befristet, sofern Sie keine weiteren Konten/Depots bei der biw AG führen.  Somit können Sie den noch nicht verbrauchen Betrag im Jahr der Kontolöschung ggfs. bei einer anderen Bank stellen.

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Wo kann ich sehen, ob meine NV Bescheinigung bei Ihnen hinterlegt wurde?

Nachdem Ihre gültige NV-Bescheinigung eingegangen und bearbeitet wurde, können Sie diese in Ihrem geschlossenen Kundenbereich einsehen. Rufen Sie hierzu den Reiter „Einstellungen“ und hier den Untermenüpunkt „Daten & Anträge“ auf.

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Wo sehe ich in welcher Höhe ich einen Freistellungsauftrag erteilt habe und wie viel davon schon verbraucht wurde?

Die Höhe des gestellten und davon eventuell verbrauchten Freistellungsauftrages können Sie in Ihrer Webfiliale einsehen.

Bitte gehen Sie hierfür nach dem Login auf den Reiter „Einstellungen“ - „persönliche Daten“. Hier werden Ihnen die ursprünglich gestellte Höhe und der davon bereits verbrauchte Betrag angezeigt.

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Kirchensteuer
Kann ich meine Konfessionsdaten für den Kirchensteuerabzug an Sie direkt übermitteln?

Nein, wir dürfen die von Ihnen übermittelten Konfessionsdaten nicht berücksichtigen. Wir dürfen ausschließlich die Kirchensteuermerkmale nutzen, die das Bundeszentralamt für Steuern durch den uns mitteilt.

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Wann wird das Kirchensteuerabzugsmerkmal abgefragt?

Zwischen dem 01.09. und 31.10. eines jeden Jahres, werden wir unter Angabe Ihrer Steuer-ID den Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiStAM) beim Bundeszentralamt für Steuern abfragen. Das KiStAM gilt immer für das Folgejahr. 

Wenn Sie mit der automatischen Abführung fälliger Kirchensteuer nicht einverstanden sind, können Sie der Weitergabe Ihrer Religionszugehörigkeit durch das BZSt an uns widersprechen. Senden Sie dazu die Erklärung zum Sperrvermerk bis zum 30.06. eines Jahres direkt an das BZSt. Die Kirchensteuer wird dann ab dem Folgejahr bis auf weiteres nicht einbehalten.

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Was ist ein automatischer Kirchensteuerabzug?

Die Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge wird ab dem 01.01.2015 automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt.

Für Angehörige einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft teilt das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) das Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiStAM) mit.

Das KiStAM gibt Auskunft über die Zugehörigkeit zu einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft und gültigen Kirchensteuersatz.Die Grundlage für den Datenaustausch ergibt sich aus § 51a Abs. 2c Einkommensteuergesetz.

Fazit:
Wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, führen wir den Kirchensteueranteil Ihrer Abgeltungsteuer automatisch für Sie an das Finanzamt ab.

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Was muss ich tun, wenn ich zu keiner Religionsgemeinschaft angehöre?

Wenn Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören, dann wird für Sie keine Kirchensteuer einbehalten. Diesbezüglich müssen Sie auch nicht tätig werden.

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Was passiert, wenn ich unterjährig aus der Kirche austrete?

Der Stichtag für unsere Anfrage beim Bundeszentralamt für Steuern ist immer der 31.08. Die Kirchensteuermerkmale, die uns das Bundeszentralamt für diesen Stichtag übermittelt, gelten für den Kirchensteuerabzug des Folgejahres.

Bei einem Kirchenaustritt nach dem 31.08. oder kurz vorher, kann das Bundeszentralamt Ihren Austritt nicht mehr berücksichtigen.

Dies könnte dazu führen, dass wir Ihre „alten Konfessionsdaten“ geliefert bekommen und daher Kirchensteuer abführen.

Mit Ihrer Einkommenssteuererklärung können Sie sich diese Steuern zurückholen. Im Jahr darauf berücksichtigen wir Ihren Kirchenaustritt dann automatisch.

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Wie hoch und welche Bemessung liegt für die Kirchensteuer zugrunde?

Der Kirchensteuersatz liegt in Bayern und Baden-Württemberg bei 8 %, in den übrigen Bundesländern bei 9 %. Da die Kirchensteuer als Sonderausgabe steuerlich absetzbar ist, rechnen die Banken dann nur mit einem Steuersatz von 24,45 % (bei 9 % Kirchensteuer) bzw. mit einem Steuersatz von 24,51 % (bei 8 % Kirchensteuer) statt 25 % Kapitalertragsteuer.

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Wird der automatische Kirchensteuerabzug auch bei Ehegatten-Gemeinschaftskonten durchgeführt?

Ja, ein Abzug der Kirchensteuer wird selbstverständlich auch bei Ehegatten-Gemeinschaftskonten durchgeführt, sofern ein gemeinsamer Freistellungsauftrag hinterlegt ist. Der Einbehalt der Kirchensteuer erfolgt ab dem 01.01.2015 automatisch und wird an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt. 

Hier wird automatisch von einer Verteilung der Vermögenswerte im Verhältnis 50:50 ausgegangen. 

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Wird der automatische Kirchensteuerabzug auch bei sonstigen Gemeinschaftskonten durchgeführt?

Nein, ein automatischer Abzug der Kirchensteuer ist leider nicht möglich. 

Für nähere Fragen zu Ihrer persönlichen steuerlichen Situation müssen wir Sie bitten sich mit Ihrem steuerlichen Berater in Verbindung zu setzen. 

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Steuerausländer
Inwieweit betrifft mich als Steuerausländer die Abgeltungsteuer?

Mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01.01.2009 in Deutschland gelten für Steuerausländer, die folgenden grundsätzlichen Regelungen:

Trotz grundsätzlich beschränkter Steuerpflicht als Steuerausländer erfolgt kein Steuerabzug im Rahmen der Abgeltungsteuer in den Fällen des § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6-12 EStG n.F. Dazu zählen z.B. Wertpapierverkäufe.

Hiervon ausgeschlossen ist der Kapitalertragsteuerabzug, der beim Emittenten vorgenommen wurde (Quellensteuer), wie bei deutschen Dividenden obligatorisch. Eine Erstattung dieser einbehaltenen Steuerbeträge ist nicht möglich.

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Was bedeutet CRS und FATCA?

CRS (Common Reporting Standard) ist eine multilaterales Abkommen zwischen zahlreicher Staaten. Das Ziel ist der weltweite automatische Informationsaustausch zu Finanzdaten über natürliche und juristische Personen, die in den Unterzeichnerländern des getroffenen Abkommens steuerpflichtig sind. 

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) regelt das Auskunftsverfahren über Konto- und Depotinhaber mit Steuerpflicht in den USA.

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Welche Bedeutung hat CRS und FATCA für mich als Kunde?

Die biw AG muss prüfen, ob Sie als Konto- oder Depotinhaber steuerpflichtig in den USA oder in einem der CRS Partnerländer sind. Falls eine Steuerpflicht besteht sind wir dazu verpflichtet Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. 

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Welche Daten werden an das BZSt weitergegeben?

Folgenden Daten werden an das BZSt weitergegeben:

• Name, Anschrift, Geb.-Datum, Steueridentifikationsnummer
   (TIN) des Kontoinhabers
• Kontonummer und Kontosaldo/- wert zum Jahresende
• Bruttozinsen und -dividenden
• Gesamtbruttoerlöse aus Veräußerungen

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Wie funktioniert die Selbstauskunft?

Als Kontoinhaber erklären Sie in einem standardisierten, persönlich unterschriebenen Formular, ob Sie in den USA oder CRS-Partnerstaat steuerpflichtig sind. Die Selbstauskunft ist unbefristet gültig, wenn sich Ihre steuerliche Ansässigkeit nicht verändert. 

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Verlusttöpfe
Für wen werden die Verlusttöpfe geführt?

Verlusttöpfe werden für alle privaten Kunden geführt  (Einzelkonten sowie Gemeinschaftskonten von Ehegatten) und sonstigen Privatpersonen einschließlich nicht gewerblich tätigen Personengesellschaften.

Das Führen von Verlusttöpfen für Körperschaften ist nicht zulässig. Gleiches gilt für Verluste bei betrieblichen Anlegern und gewerblich tätigen Personenunternehmen, insbesondere Personenhandelsgesellschaften.

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Ich habe mehrere Konten bei flatex. Erfolgt hier eine übergreifende Verlustverrechnung?

Wenn Sie mehrere Konten mit der gleichen Kontobezeichnung bei uns haben werden Gewinne und Verluste von allen Konten und Depots miteinander verrechnet.

Eine Verrechnung von Einzelkonten mit  Ehegatten-Gemeinschaftskonten findet nur statt wenn ein Freistellungsauftrag erteilt wurde. 

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In welcher Reihenfolge werden Gewinne und Verluste steuerlich verrechnet?

Bei Realisierung eines Verlustes wird zunächst gezahlte Abgeltungsteuer zurückerstattet, dann lebt ein evtl. vorhandener Freistellungsauftrag wieder auf und danach wird der entsprechende Verlusttopf gefüllt.

Bei Realisierung eines Gewinnes wird erst eine Verrechnung mit dem entspechenden Verlusttopf durchgeführt, dann wird ein evtl. vorhandener Freistellungsauftrag berücksichtigt und erst danach erfolgt der Abzug der Abgeltungsteuer zzgl. Soli und ggfs. Kirchensteuer.

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Kann ich beim Finanzamt eingetragene Altverluste auf flatex übertragen lassen um so eine sofortige Verrechnung mit Gewinnen zu erzielen?

Leider ist diese Vorgehensweise nicht möglich.

Altverluste können nur über Ihre Steuererklärung mit künftigen Gewinnen verrechnet werden. Bitte befragen Sie bezüglich evtl. bestehender Fristen Ihren Steuerberater. 

Wenn Sie steuerrelevante Buchungen bei uns haben, erhalten Sie von der biw AG automatisch eine Jahressteuerbescheinigung als Kopie in das Archiv Ihres geschlossenen Kundenbereiches zur Verfügung gestellt. Dies geschieht in der Regel im Laufe des 1. Quartals des darauffolgenden Jahres.

Das Original können Sie in Ihrem geschlossenen Kundenbereich unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ beauftragen. Diese Bescheinigung können Sie mit Ihrer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen. 

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Kann ich Verluste direkt bei der biw AG ins Folgejahr fortschreiben lassen?

Wenn Sie bis zum 15.12.  keine Verlustbescheinigung beantragen werden die Verluste in das Folgejahr übertragen und automatisch mit künftigen Gewinnen verrechnet.

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Wann erfolgt die Verrechnung von Gewinnen und Verlusten?

Bei der biw AG werden Gewinne und Verluste von Wertpapieren, die nach dem 1.1.2009 erworben wurden, ständig miteinander verrechnet. Wenn Sie z.B. einen Gewinn realisieren und anschließend ein Verlustgeschäft tätigen, erhalten Sie eine Rückerstattung von gezahlter Abgeltungsteuer. Sie können dies anhand Ihrer Wertpapierabrechnungen, sowie in Ihren Steuerbuchungen nachvollziehen.

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Welche Verlustbescheinigungen bekomme ich von flatex und wozu benötige ich diese?

Ab 2009 werden Verluste automatisch ins neue Jahr übertragen und nur auf Ihren Antrag hin bescheinigt. Der Antrag für eine Verlustbescheinigung muss der biw AG bis spätestens 15.12. vorliegen.

Folgende Verlustbescheinigungen sind hierbei zu unterscheiden:

  • Bescheinigung über Aktienverluste
  • Bescheinigung über sonstige Verluste

Die erstgenannte Bescheinigung enthält nur die Höhe der Verluste, die Sie aus Geschäften (nur Neufälle) mit Aktien getätigt haben.

Die zweite Bescheinigung enthält die Höhe der Verluste, die Sie aus allen Geschäften (nur Neufälle) mit Wertpapieren erzielt haben, die keine Aktien sind. Dazu zählen zum Beispiel Optionsscheine, Zertifikate, Fonds, Anleihen usw.

Eine Verlustbescheinigung ist erforderlich,  wenn Sie die bei uns realisierten Verluste mit Gewinnen bei anderen Banken im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung verrechnen lassen möchten.

Wenn Sie eine  Verlustbescheinigung beantragen wird der entsprechende Verlusttopf bei der biw AG zu Beginn des folgenden Steuerjahres auf Null gesetzt und die Verlustbescheinigung geht Ihnen Anfang Januar per Post zu.

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