Vorteile & Risiken
CFDs: Die Vorteile
An steigenden und fallenden Kursen verdienen
CFDs bieten Ihnen die Möglichkeit sowohl Long als auch Short zu gehen. Diese Eigenschaft stellt gleichzeitig den wichtigsten Vorteil dar, da Sie so an steigenden wie auch an fallenden Kursen verdienen können. Anders ausgedrückt: Sie können CFDs in Erwartung steigender Kurse kaufen, dadurch long gehen, und später zu einem höheren Kurs wieder verkaufen. Und Sie können CFDs in Erwartung fallender Kurse erst verkaufen, also short gehen, um sie dann später zu einem tieferen Kurs zurück zu kaufen.
Keine Volatilitätseinflüsse
CFDs sind transparente Derivate, deren Kurse nahezu 1:1 die Kurse der zugrundeliegenden Basiswerte widerspiegeln. Als CFD-Trader profitieren Sie also zu 100% an der Kursveränderung des zugrunde liegenden Basiswerts. Im Gegensatz dazu werden die Kurse von anderen Derivaten wie Optionsscheinen und Hebelzertifikaten von den ausgebenden (=emmittierenden) Finanzunternehmen unter Berücksichtigung von Laufzeit und Volatilität gestellt.
Keine Laufzeitbegrenzung
Im Gegensatz zu den meisten anderen Derivaten können Sie CFDs bei richtigem Geld- und
Risiko-Management über mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre halten.
Keine weiteren Einstellungen wie Laufzeit, Omega, Emittent usw.
Den für Sie passenden Optionsschein oder das Hebelzertifikat müssen Sie unter tausenden von Produkten unter Berücksichtigung von Laufzeit, Omega, Volatilität, Emittent, Delta, etc. suchen. Beim CFD handeln Sie ganz einfach auf den zugrundeliegenden Basiswert.
Sekundenschnell auf Realtime-Kurse handeln
Keine Ordergebühren (außer bei Aktien-CFDs)
Mit niedrigem Kapitaleinsatz ein höheres Volumen handeln
Beim Handel mit CFDs kaufen Sie nicht den Basiswert, sondern hinterlegen eine sogenannte Sicherheitsleistung (=Margin). Dazu wird ein geringer Anteil Ihres Cash-Bestandes geblockt. Bei Index-CFDs liegt die benötigte Sicherheitsleistung in der Regel bei 2%, bei Aktien-CFDs bei 5%. Dadurch hebeln Sie Ihr eingesetztes Kapital je nach CFD bis zum 100-fachen.
Höhere Transparenz als herkömmliche Derivate
Grundsätzlich befinden sich Optionsscheine, Zertifikate und CFDs auf der gleichen hohen Risikostufe, CFDs bieten Ihnen jedoch wesentlich mehr Transparenz bei der Preisbildung und Freiraum in der Gestaltung Ihrer Positionierung und Ihrer Handelsstrategie. Ihnen werden hier keine „abgepackten“ Kontrakte oder Zertifikate vorgegeben.
Hebelwirkung ohne optionalen Charakter
CFDs besitzen keinen optionalen Charakter, wie z.B. Optionsscheine. Sie müssen sich also nicht den Kopf über den richtigen Strike-Preis zerbrechen oder sich Sorgen über einen möglichen Wertverlust auf der Zeitachse machen. Es verhält sich also so, als ob Sie das Wertpapier an der Börse kaufen, allerdings mit einem festen Hebeleffekt.
CFDs: Die Risiken
Der Hebel wirkt sowohl für Sie als auch gegen Sie
Eine attraktive Eigenschaft ist die Hebelwirkung der CFDs. Eine z.B. 10%ige Margin-Forderung des zugrundeliegenden Basiswertes erlaubt Ihnen, mit einem Kapitaleinsatz von € 10.000 eine Position zu eröffnen die € 100.000 wert ist. Geht man davon aus, das der Wert des Basiswertes um 5% steigt, steigt der Wert Ihrer Position auf € 105.000. Dabei hätten Sie bei einem Einsatz von € 10.000 einen Gewinn von € 5.000 erzielt. Ebenso ist es aber möglich, daß sich der Kurs entgegen Ihrer Marktmeinung entwickelt, und es zu einem Kursverlust von 5% kommt. In diesem Fall hätten Sie einen Verlust von € 5.000 zu verbuchen. In sogenannten Fast Markets, also Marktereignisse mit schnellen großen Kursbewegungen, kann diese Hebelwirkung im schlimmsten Fall auch zum Totalverlust führen oder sogar eine Nachschußpflicht verursachen. Das gleiche gilt bei Positionen, die über Nacht gehalten werden, wenn am nächsten Handelstag der Basiswert mit einem großen Kurssprung (Gap) eröffnet und ein Schließen der Position nicht mehr rechtzeitig möglich ist.
Finanzierungskosten durch Halten einer Long-Position über Nacht
Beim Halten einer Long-Position in CFDs über Nacht werden Ihnen Finanzierungskosten in Form von Zinsen berechnet, da der CFD-Broker das Kapital für Sie finanziert. Für die Zinsberechnung orientiert man sich üblicherweise am Tagesgeldsatz (z.B: EONIA = Euro Overnight Index Average). Je nach CFD-Broker setzen sich die Finanzierungskosten aus dem Tagesgeldsatz und einem internen Zinszusatz zusammen
Die Risiken von CFDs entsprechen grundsätzlich denen der Basiswerte, auf die sie sich beziehen.
Durch den Hebel sind die Risiken höher als im Basiswert

CFD.de - das CFD-Info-Portal
Kompaktes CFD-Wissen in Text, grafische Darstellungen und Videos. Aktuelles zum Thema CFD, Videos, die CFD-Akademie, den cfd.de- Newsletter. Eine Übersicht der verschiedenen Orderarten von CFDs und vieles mehr finden Sie auf unserem Portal cfd.de





Kommentare
4 KommentareWichtiger Hinweis
Bitte kontaktieren Sie für Fragen und Anforderungen zu Ihrem Konto und Depot ausschliesslich unseren Kundenservice. Eine Bearbeitung über diesen Kommentarbereich erfolgt grundsätzlich nicht.
Bitte beachten Sie ausserdem, dass Sie hier keine Kommunikationsplattform vorfinden.
Benutzen Sie dazu die Community unter www.waytrading.de.
Kommentar erstellen
Der Kontrahent im CfD Handel ist die Cefdex als Market Maker.
Die CeFDex AG gehört der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), 10865 Berlin an.
Die EdW schützt Einlagen im Gegenwert von 50.000,00 EUR, sowie Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu 90%
Ihres Wertes, maximal jedoch jeweils 20.000,00 EUR pro Gläubiger. Der Entschädigungsanspruch besteht nicht, wenn Gelder
auf die Währung eines Staates außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes lauten.
Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.e-d-w.de > Informationen für Anleger
Viele Grüße, flatex Service
Im CfD Handel gibt es bestimmte Grenzen, die zu Ihrer Sicherheit systemseitig hinterlegt sind.
Sobald Ihr Gesamtkapital auf einen Wert von unter 300,- EUR sinkt, werden Ihre offenen Positionen automatisch geschlossen, so dass eine Nachschusspflicht theoretisch nicht in Kraft treten dürfte.
Diese Sicherheitsschwelle ist aber kein garantierter Service, denn durch einen technischen Fehler/ Ausfall kann es sein, dass dieser Sicherheitsmechanismus nicht greift und Sie unter Umständen doch in die Nachschusspflicht kommen.
Sie bekommen aber vor der eigentlichen systemseitigen Positionsschließung zwei vorhergehende Informationen darüber, dass Ihre Kontrakte gegen Sie laufen.
Viele Grüße, flatex Service
Was passiert, wenn die Margin einer Position ins negative läuft, man aber auf dem CFD-Konto noch genug Geld zur Verfügung hat? Wird die Position automatisch geschlossen?
Der Kunde hat keinen Einfluss auf die Höhe der Marginsätze und kann diese folglich auch nicht erhöhen auf einen persönlichen Satz.
In dem von Ihnen beschriebenen Fall passiert gar nichts, solange Ihr freies Kapital nicht auf 0,- EUR fällt oder Ihr Gesamtguthaben nicht unter 300,- EUR fällt.
Viele Grüße, flatex Service
Vielen Dank für Ihre Anregungen. Wir werden diese aufgreifen und eine Umsetzung prüfen.
Viele Grüße, flatex Service